Unihockey Basel Regio steht vor dem Aufstieg in die Nati B

Seit sich Basel Magic als Unihockey-Verein aufgelöst hat, gibt es bei den Männern keinen Spitzenclub mehr im regionalen Unihockey-Sport. Unihockey Basel Regio will das ändern. Das Team strebt mit aller Kraft die Rückkehr in die Nationalliga B an.

Das Team Basel Regio steht in einem Kreis

Bildlegende: Das Team Basel Regio will aufsteigen. zvg

Basel Regio besteht aus den besten Spielern der Stammvereine von Oberwil, Ettingen, Pratteln, Muttenz und Basel. Der Verein soll die Region wieder zurück in die Nationalliga A führen. Unihockey Basel Regio wurde vor drei Jahren gegründet.

«Mittelfristig ist unser Ziel, Basel Regio bei den Herren wieder auf der nationalen Landkarte zu verankern», sagt Vereinspräsident Daniel Würmlin. Wichtig sei dabei, nicht wieder die gleichen Fehler wie Basel Magic zu machen. Aufzusteigen, ein Jahr dabei zu sein und sich dann bereits wieder aufzulösen. Würmlin sagt: «Wir wollen nachhaltig arbeiten.» Dazu gehört auch die Förderung des Unihockey-Nachwuchses. Diese Arbeit scheint erfolgreich zu sein: Kürzlich stieg das U21-Team von Basel Regio in die zweithöchste Stärkeklasse auf. Auf diesem Fundament baut auch die erste Mannschaft auf.

Breit aufgestelltes Team

Unihockey Basel Region spielt aktuell um den Aufstieg in die Nationalliga B. Dieses Wochenende hat das Team das Start-Spiel in die Aufstiegs-Playoffs für die Nationalliga B gegen Zürisee Unihockey gleich mit 8:3 gewonnen.

Patrick Mendelin, 40-facher Nationalspieler, ist als Antreiber, Denker und Lenker der wohl wichtigste Spieler bei Basel Regio. Der 28-jährige ist überzeugt, dass ein Aufstieg möglich ist, allein schon weil sich die Mannschaft in den letzten Monaten enorm entwickelt habe: «Wir haben grosse Fortschritte gemacht beim Spiel mit dem Ball und können den Rhythmus eines Spiels bestimmen. Wir haben auch mental vorwärts gemacht und vor allem haben wir ein sehr ausgeglichenes Team. Wir sind breit abgestützt.»

Die Entscheidung, ob Basel Regio in die Nati B aufsteigt, fällt frühestens am zweiten April-Wochenende.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)