Universität Basel auch im 2016 mit einem Defizit

Die Universität Basel rechnet im nächsten Jahr mit einem Defizit. Um acht Millionen Franken höher sind die Ausgaben als die Einnahmen. Im Jahr 2015 ist das Deifizit voraussichtlich deutlich tiefer. Im nächsten Jahr steigen zudem die Beiträge von Bund und Kantonen.

Kollegiengebäude von aussen

Bildlegende: Die Universität Basel rechnet erneut mit einem Defizit im nächsten Jahr Keystone

Bei einem Aufwand von 538,6 Millionen Franken sieht das Budget 2016 der Universität Basel ein Defizit von acht Millionen Franken vor. Dieses soll durch Eigenkapital ausgeglichen werden. Im laufenden Jahr war bei einem Aufwand von 530,6 Millionen Franken ein Fehlbetrag von 1,2 Millionen Franken veranschlagt worden.
Die Beiträge der öffentlichen Hand sollen im kommenden Jahr von 490,9 auf 496,5 Millionen Franken steigen, teilte die Universität am Montag mit. Dazu tragen Basel-Stadt 33,7 Prozent, Baselland 33, der Bund 18,1 und die restlichen Kantone 15,2 Prozent bei.
Ein wesentlicher Teil der Forschung werde aus Mitteln des Nationalfonds und weiteren Geldgebern finanziert, heisst es weiter. Es werde mit Zusprachen von rund 140 Millionen Franken gerechnet; das sind rund 10 Millionen mehr als im laufenden Jahr.