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Unter elf Stunden Österreicher fährt Basler Tramnetz in Rekordzeit ab

Andreas Werner Dick hat bereits in 14 Städten die schnellste Komplettbefahrung des Streckennetzes aufgestellt.

Andreas Werner Dick in einem Tram der BLT
Legende: Bei jedem Tram-Rekord zieht Andreas Werner Dick ein T-Shirt an, das für die Stadt steht, die er befährt. SRF

Pünktlich um 08.30 Uhr ging es am Donnerstag los. Der Wiener Andreas Werner Dick bestieg am Bahnhof SBB ein Tram der Linie 10 und fuhr damit nach Dornach. Es war der Auftakt zu einem veritablen Tram-Marathon. Denn Dick verfolgte kein geringeres Ziel als jeden Meter des Basler Tramnetzes abzufahren – und das so schnell wie möglich, also mit möglichst effizientem Umsteigen.

Was solche Rekorde angeht, ist Dick alles andere als ein Anfänger. Bereits in 14 Städten hält er die Bestmarken für die schnellsten Komplettbefahrungen der jeweiligen Strassennetze. Entsprechend minutiös hat er sich auch auf seinen Basler Rekordversuch vorbereitet, das Liniennetz studiert und sich genau überlegt, wo und wann er jeweils umsteigen soll.

Essen und Trinken verboten

Was Dick in Basel in die Karten spielte: Das Tramnetz wurde erst im Dezember erweitert, einen Rekord bei einer Komplettbefahrung inklusive der neuen Strecke nach Frankreich aufzustellen, war also erst seit wenigen Tagen möglich. Andererseits gibt es in Basel auch Umstände, die eine stundenlange Tramfahrt erschweren. In den «Drämmli» ist Essen und Trinken nämlich strikt verboten, weswegen sich Dick nur beim Umsteigen verpflegen konnte, ein Umstand, der ihm vorab Sorgen bereitete.

Verdurstet oder verhungert ist Dick zwar nicht, dafür hat er sich bei seiner Prognose, wie lange er für die Komplettbefahrung braucht, arg verschätzt. In acht Stunden, glaubte er, sei das Basler Tramnetz zu bezwingen. Am Ende benötigte er jedoch zehn Stunden und 50 Minuten. «Ich habe total unterschätzt, wie lange die Distanzen zwischen den Stationen im Baselbiet und im Solothurn sind», sagt Dick. Gleichwohl hat er das Basler Tramnetz am Ende bezwungen.

(Regionaljournal Basel; 17.30)

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