Urs Müller gibt VPOD-Präsidium ab

Der Verband des öffentlichen Personals VPOD beider Basel sucht einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin. Urs Müller gibt das Amt nach sechs Jahren ab.

Urs Müller in seinem traditionellen roten Kittel diskutiert mit Regierungspräsident Guy Morin.

Bildlegende: Bekannte mit seinem Kittel politisch Farbe: Urs Müller im Gespräch mit Regierungspräsident Guy Morin. Juri Weiss

Urs Müller kündete seinen Rücktritt am Donnerstag Abend am Neujahrs-Apéro des VPOD an. Er wird das Amt an der Generalversammlung Ende Mai abgeben. Der VPOD setzt in diesen Tagen eine Findungskommission ein, um bis zu diesem Zeitpunkt einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin präsentieren zu können.

Der Entscheid, das Amt abzugeben, sei ihm nicht leicht gefallen. Er habe einige Tränen vergossen. Jedoch habe er im Herbt eine Bilanz gezogen und sei zum Schluss gekommen, dass es Zeit sei zu gehen.

« Ich bin 63 Jahre alt. Ich will gehen, solange ich noch selber entscheiden kann. Ich will nicht, dass irgendwann ganz Basel darüber redet, wann ich endlich abtrete. »

Das Alter allein habe jedoch nicht den Ausschlag gegeben. Er habe gesundheitliche Probleme, die zwar nicht gravierend seien, den Entschluss jedoch bestärkt hätten.

Ende einer Ära

In die sechsjährige Amtszeit von Urs Müller fällt die Zusammenführung der beiden Basler Kantonalsektionen zum Regionalverband.

Ausserdem erhielt das Staatspersonal in der Ära Müller eine zusätzliche Ferienwoche. Als Vertreter des Staatspersonals wirkte Müller auch bei der Revision der Basler Pensionskasse mit.

Nicht mehr dabei sein wird Müller somit bei der anstehenden Revision der Pensionskassen in den beiden Basel. Er werde sich aber als Basta-Grossrat weiterhin dafür einsetzen, dass die Sozialpartnerschaft gepflegt werde, versprach er am Neujahrs-Apero des VPOD. Zudem sei er überzeugt, dass der Verband gut aufgestellt sei.