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Basel Baselland Urs Widmer und seine Liebe zu Basel und Zürich

Der verstorbene Schriftsteller Urs Widmer ist in Basel aufgewachsen, schätzte dann aber die Distanz zur Rheinstadt. Er fühlte sich in Zürich heimisch.

Hansruedi Striebel und Urs Widmer bei der Übergabe des Basler Literaturpreises
Legende: Urs Widmer erhält 1990 aus den Händen von Regierungsrat Hansruedi Striebel den Basler Literaturpreis Keystone

Urs Widmer hat sein Verhältnis zu den beiden Städten Basel und Zürich in einer Sendung des «Regionaljournal Basel» von Radio SRF im Herbst 2009 so bezeichnet: «Ich habe ein wunderbares Verhältnis mit Basel, wohne aber ausserordentlich gerne in Zürich».

Gerne distanzierte er sich von seiner Heimatstadt, wo sein Vater Walter Widmer ein bekannter Gymnasiallehrer und Übersetzer französischer Literatur war. «Mein Vater hat aber selber nie ein literarisches Werk geschaffen, es war dann mein Privileg diesen weiteren Schritt zu machen», sagte damals Widmer.

Jugenderinnerungen

Urs Widmer beschrieb in seinen Werken das Basel der 30er und 40er Jahre beispielsweise im Buch «Der blaue Siphon». Pikant war der Roman «Der Geliebte der Mutter» im Jahr 2000, wo eine frühere Liebesgeschichte der Mutter von Urs Widmer beschrieben war. Unschwer als Liebhaber zu erkennen war Musiker und Mäzen Paul Sacher. «In diesem Buch ging es mir immer um Literatur, auch wenn ich rechnen musste, dass man es in Basel mit anderen Augen liest», erklärte Urs Widmer im Interview mit dem «Regionaljournal Basel» vor 5 Jahren.

Urs Widmer

«Ich habe ein wunderbares Verhältnis mit Basel, wohne aber ausserordentlich gerne in Zürich»

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