«Very cool»: Basler Theaterstart mit amerikanischem Stück

Regisseur Richard Maxwell eröffnet mit seinem Stück «Isolde» die Basler Schauspiel-Saison. Ein Ensemble aus amerikanischen und Schweizer Schauspielern, Sängern und Musikern erzählt eine Geschichte über Macht und Liebe. Auf der Bühne wird englisch gesprochen.

Gary Wilmes steht auf er Bühne und hält die Hände in den Hosentaschen

Bildlegende: Der Schauspieler Gary Wilmes im Stück «Isolde» Simon Hallström

Richard Maxwell zählt zu den Vertretern des sogenannten «Antitheaters», wo ohne grosse Gesten und Emotionen eine Geschichte erzählt wird. Eine Theaterrichtung aus der New Yorker Avantgarde-Szene.

Reduziertes Theater

Unsentimental geht es auch auf der Bühne des Theater Basel zu und her. Isolde, eine Schauspielerin in der Krise, sucht neue Inspirationen und verliebt sich in einen Architekten. Zwischen dem Ehemann und dem Liebhaber kommt es zum Machtkampf.

Die Figur «Isolde» ist in der Basler Inszenierung gleich dreifach besetzt. Mit einer amerikanischen und einer Schweizer Schauspielerin, sowie einer Opernsängerin. Bühnentext ist Englisch. Eine deutsche Übersetzung wird eingeblendet.

Internationales zum Saisonstart

Für SRF2-Theaterredakteurin Dagmar Walser bedeutet das englisch-sprachige Theater ein Zeichen für die Internationalisierung und Öffnung des Theater Basel.