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Volksbegehren SP lanciert in Binningen eine Bodeninitiative

Die Partei kopiert die basel-städtische Initiative, die im vergangenen Jahr von der dortigen Stimmbevölkerung klar angenommen wurde. Binningen sei von der Siedlungsstruktur ähnlich wie Basel, wird argumentiert.

Blick über Binningen.
Legende: Blick über Binningen. zVg

Es war ein grosser Erfolg für die SP Basel-Stadt: Im vergangenen Jahr stimmte die Bevölkerung mit zwei Dritteln Ja-Stimmen für ihre Bodeninitiative. Das Ziel der Initiative war es, dass der Kanton kein Land mehr an Private verkauft. Seither gilt in Basel-Stadt, dass der Kanton nur dann Land verkaufen darf, wenn er gleich viel neues Land hinzukauft.

Dieses Rezept aus der Stadt soll nun für die Agglomeration übernommen werden. Dies jedenfalls plant die SP in Binningen. Sie hat für ihre Gemeinde eine Bodeninitiative lanciert. Das Begehren ist fast identisch mit jenem in Basel-Stadt. «Binningen ist von der Wohndichte her vergleichbar mit Basler Stadtquartieren. Es gibt die gleichen Probleme und daher konnten wir vieles von der Basler Bodeninitiative übernehmen», sagt Simone Abt, Landrätin und Co-Präsidentin der SP Binningen.

Die Gemeinde habe in den vergangenen Jahren zu viel eigenes Land verkauft, findet die SP. Dies verteure den Boden. Hier will die Binninger Bodeninitiative nun Gegensteuer geben. Die Idee sei, dass die Gemeinde den Boden nur noch im Baurecht abgebe, beispielsweise an Wohngenossenschaften. So entstehe günstiger Wohnraum, zudem behalte die Gemeinde ihren Boden als Reserve für die Zukunft.