Vom «Kämpfle» in der Schule zum Meister im Judo

Der Basler Florian Droux hat sich als Kind in der Schule gerne mit Gleichaltrigen gemessen. Aus den Rangeleien in den Pausen wurde mehr. Heute zählt Droux zu den Nachwuchshoffnungen im Schweizer Judo und träumt von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio in fünf Jahren.

Portraitbild von Droux

Bildlegende: Judoka Florian Droux will in fünf Jahren an den Olympischen Spielen dabei sein SRF

«Ich habe schon im Kindergarten gerne mit anderen Kinder gekämpft», sagt Judoka Florian Droux. Irgendwann habe ihn seine Mutter dann zu einem Judo-Training angemeldet. «Ich war als Kind klein und leicht. Später in der Primarschule konnte ich mich dank den Judo-Techniken dann noch besser durchsetzen», meint Droux mit einem Lächeln.

Daraus hat sich eine erfolgreiche Judo-Karriere entwickelt. Der heute 20-jährige Droux wurde sechs Mal Schweizer Meister bei den Junioren und vor ein paar Wochen zum ersten Mal Schweizer Meister in der Elite-Kategorie. Vor zwei Jahren erhielt er die Auszeichnung als «Basler Nachwuchssportler des Jahres». Eine tolle Anerkennung, findet Florian Droux: «Das war ein sehr schöner Moment, von der Stadt Basel für meine Leistungen geehrt zu werden.»

Ein Poster der Olympischen Spiele in Tokio

Droux, der derzeit Psychologie studiert, zählt zu den Nachwuchshoffnungen im Schweizer Judo. Für seine Sportlerkarriere ist er viel unterwegs, Zeit für Hobbys bleibt kaum. Die Zeiten, als er als Tambour am offiziellen Preistrommeln dreimal den zweiten Platz belegte, sind vorbei.

Florian Droux träumt nun von anderen grossen Auftritten: «Im meinem Zimmer hängt ein Poster der Olympischen Spiele 2020 in Japan.» Sein Ziel ist klar: In fünf Jahren will er das wohl wichtigste Turnier einer Sportlerkarriere nicht als Zuschauer verfolgen, sondern auf der Olympischen Judo-Matte um Medaillen kämpfen.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)