Von A wie Alternative bis W wie Weltverbesserer

Das Jugendkulturfestival (JKF) zeigt im Museum der Kulturen eine Ausstellung zur aktuellen Jugendkulturszene in Basel und der Region. Die Ausstellung besteht im Wesentlichen aus Fotografien, die mit Alltagsgegenständen oder Filmmaterial der porträtierten Jugendlichen ergänzt wird.

Zwei Jugendliche

Bildlegende: Viele Jugendkulturen grenzen sich heute nicht mehr scharf voneinander ab. zvg

Welche Jugendkulturszenen existieren in der Region Basel? Wie definieren sie sich und wie haben sie sich entwickelt? Wo laufen die Szenen ineinander über und wo grenzen sie sich voneinander ab? Welche Zeichen, Merkmale und Codes entscheiden über Zugehörigkeit?

Das diesjährige JKF will in einer Ausstellung zeigen, wie lebendig und farbig die Basler Jugendkultur ist und welche Früchte die Szenen tragen. Die Porträts der Jugendlichen sollen verdeutlichen, dass sich die Jugendlichen heute nicht nur durch Rebellion, Provokation und Verweigerung abgrenzen, wie dies bei vielen grossen Jugendszenen der Vergangenheit der Fall war. Sondern dass viele der heutigen Jugendkulturen fest im Mainstream verankert und massentauglich für sehr viele Mitmenschen sind. Der Ausstellungsmacher Christian Müller beschreibt gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF: «Heute kann man bei Jugendszenen eher von Tendenzen denn von Kategorien sprechen. Es gibt einen Trend hin zum Ausprobieren.» Die Grenzen zwischen den verschiedenen Kulturen seien immer durchlässiger, die Abgrenzungen weniger deutlich.