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Basel Baselland Vorstand der Basler Piratenpartei tritt geschlossen zurück

Die Basler Piratenpartei hat keinen Vorstand mehr. Dieser ist wegen Differenzen zur Mutterpartei Piratenpartei Schweiz zurückgetreten und will jetzt unter neuem Namen weiterpolitisieren.

Es seien nicht inhaltliche Auseinandersetzungen mit der Piratenpartei Schweiz gewesen, die sie zu diesem Entschluss gebracht hätten, sagt Patrick Mächler, der abtretende Vizepräsident der Piratenpartei der beiden Basel gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. «Bekannte Parteimitglieder haben ihre Meinung so vertreten, dass es unter die Gürtellinie ging.»

Darum sei für sie klar, dass sie nicht unter dem Namen «Piratenpartei» weiterpolitisieren möchten. Faktisch existiert damit die Piratenpartei beide Basel nicht mehr, obwohl sie formal von der Piratenpartei Schweiz weiter geführt wird.

Schnitt zur Piratenpartei Schweiz

Der abtretende Vorstand wolle eine neue Gruppierung mit einem neuen Namen gründen «Ein grosser Teil der bisherigen Mitglieder wird hinter uns stehen», sagt Patrick Mächler. Für sie sei es wichtig einen sauberen Schnitt zur Piratenpartei Schweiz zu machen.

Werte bleiben die gleichen

Die neue Gruppierung bleibe aber inhaltlich sehr nah an der Piratenpartei. Man wolle aber durch einen neuen Namen breitere Kreise anziehen. Den wichtigsten Wert, den sie vertreten wollen sei der Humanismus. Weiter wolle die neue Gruppierung für die Trennung von Kirche und Staat einstehen, für eine offene Gesellschaft, die nicht auf Diskriminierung setzt und für eine Gesellschaft, in der nicht immer mehr Freiheiten eingeschränkt werden.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Es sind halt Piraten, Jeder für sich und Alle gegen Alle, mehr Freiheit, weniger Staat, tönt fast schon so wie seinerzeit bei der FDP, als diese bei wirklich Liberalen noch glaubwürdig war. Mal ganz abgesehen davon, wie viele Freiheiten haben wir denn überhaupt noch, die es zu verteidigen wert wären? Vielleicht noch die Freiheit, in Restaurants leise furzen zu können, ohne gleich wegen eines Umweltvergehens verzeigt zu werden, oder unseren Frust, gar noch unter falschem Namen, in Foren zu posten
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