Waldenburgertal lanciert eigene Wirtschaftsoffensive

Baselland will mit einer Wirtschaftsoffensive neue Unternehmen in den Kanton locken. Doch die Offensive konzentriert sich mehrheitlich auf das Unterbaselbiet. Das Waldenburgertal nimmt die Wirtschaftsförderung deshalb selbst in die Hand.

Blick auf den Bahnhof Waldenburg mit dem Schild "Waldenburg" und einem Zug der Waldenburgerbahn

Bildlegende: Waldenburg will nicht abgehängt werden und macht eigene Wirtschaftsförderung Paul Menz

Die «Genossenschaft Innovation Waldenburgertal» hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Unternehmen ins Waldenburgertal zu locken. Erster Schritt sei es, eine Liste aller verfügbaren Flächen zusammenzutragen. «Das ist die Grundlage, wenn man das Tal fördern will. Wir müssen den interessierten Firmen Land anbieten können», erklärt Markus Flury, Präsident der Genossenschaft.

Kantonale Wirtschaftsoffensive ohne das Waldenburgertal

«Wir haben mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass die Wirtschaftsoffensive des Kantons das Waldenburgertal nicht berücksichtigt.» Es sei ihm jedoch bewusst, dass das Waldenburgertal nicht gerade viele Industriezonen in Reserve habe. «Es ist also nicht gerade einfach, unser Ziel zu erreichen», so Flury.

Dennoch ist Markus Flury zuversichtlich, denn das Waldenburgertal habe durchaus seine Vorzüge. «Hier gibt es zum Beispiel viele Fachleute und viele Jugendliche, die eine Berufslehre machen wollen statt aufs Gymnasium zu gehen.»

(Regionaljournal Basel, 12:03 Uhr)