Wasserschlacht zwischen Gross- und Kleinbasel

Am Samstagnachmittag trafen sich junge Leute aus dem Klybeck- und dem St. Johann-Quartier zu einer Wasserschlacht auf der Dreirosenbrücke. Dabei zelebrierten sie die nicht ganz ernsthafte Rivalität zwischen den beiden Quartieren.

Wasserschlacht auf Brücke

Bildlegende: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wasserschlacht brachten Wasserballone, Wasserpistolen und Fahnen mit. SRF, Fabian Baumann

Am frühen Samstagnachmittag bot die Basler Dreirosenbrücke ein eigenartiges Bild: Von beiden Seiten strömten vornehmlich junge Leute auf die Brücke, in Badehosen oder verkleidet, bewaffnet mit Wasserpistolen, Kübeln und Wasserballonen. Auf dem breiten Trottoir der Brücke fand nämlich zum fünften Mal eine Wasserschlacht zwischen den beiden Quartieren statt, welche die Brücke verbindet.

Die Wasserschlacht steht jeweils unter dem Motto «4056 gegen 4057», also St. Johann- gegen Klybeck-Quartier. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zelebrieren diese nicht ganz ernst gemeinte Rivalität richtiggehend: So waren am Samstag etwa Fahnen und T-Shirts mit den Postleitzahlen zu sehen. «Die Grossbasler sind etwas schnöselig und haben eine gute Portion Wasser verdient», fand ein Kleinbasler Teilnehmer.

Um drei Uhr flog der erste Wasserballon und schon wenige Minuten später waren auf der Brücke alle klatschnass. Nach etwa einer halben Stunde war die Schlacht bereits vorbei, weil die Wasservorräte zu Ende gingen. Zur Versöhnung gingen die Teilnehmer von beiden Seiten des Rheins zusammen grillieren.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)