WC-Streit um Basel Tattoo noch nicht beendet

Das Basel Tattoo 2013 kann offiziell stattfinden. Die zuständige Allmendverwaltung hat den Organisatoren die Bewilligung erteilt. Für die WC-Anlagen erstellte das Tiefbauamt neue sanitäre Anschlüsse auf dem Kasernenareal. Tattoo-Veranstalter Erik Julliard ist jedoch nicht glücklich über die Lösung.

Schlussaufmarsch am Basel Tattoo in der Nacht mit Feuerwerk

Bildlegende: Der Aufmarsch kann stattfinden - die Bewilligung für das Basel Tattoo ist erteilt. Keystone

Nun liegt mit der Bewilligung eine Lösung im WC-Streit auf dem Tisch: Die Wiese beim Kasernenarel bleibt wie von verschiedenen Anwohnern gefordert frei. Die WC-Anlagen werden am Rand des Areals aufgestellt und werden fest angeschlossen. Das Basler Tiefbauamt hat in den letzten Wochen für 30'000 Franken neue Anschlussstellen für Sanitäranlagen installiert.

Mit den neuen Massnahmen sei nun ein gangbarer Weg gefunden worden, um sowohl das Basel Tattoo in Zukunft durchführen zu können als auch den Anliegen der Anwohnerschaft Rechnung zu tragen. Diese hatte mit Einsprachen die Zukunft des Basel Tattoo im letzten Jahr infrage gestellt.

Erik Julliard: «Nicht glücklich»

Nur teilweise zufrieden  glücklich mit der Lösung ist jedoch Basel Tattoo Organisator Erik Julliard. Seine Bedenken: Wenn die WC nur auf der einen Seite des Areals aufgestellt würden, könne das nicht funktionieren. Deshalb werde er jetzt prüfen lassen, ob zusätzliche, chemische WC notwendig seien. Wobei allerdings die Bewilligung 2013 an die Auflage geknüpft ist, dass das Tattoo keine chemischen WC aufstellt.

Thomas Mächler, Präsident des Anwohnervereins «Heb sorg zum Glaibasel», schüttelt darüber den Kopf. «Diese Auflagen hat das Quartier erkämpft und daran gibt es nichts mehr zu rütteln.»