Weg frei für Nussbaumer und Weber

Gerhard Schafroth tritt nicht mehr an im zweiten Wahlgang zu den Regierungswahlen. Der Partei-Vorstand gibt jedoch keine Empfehlung für den zweiten Wahlgang ab. Entscheiden die Stimmen von Schafroth nun den Wahlausgang?

Eric Nussbaumer, SP und Thomas Weber, SVP nebeneinander

Bildlegende: Die beiden Kandidaten für den zweiten Wahlgang: Eric Nussbaumer, SP und Thomas Weber, SVP SRF

Da warens nur noch zwei: Der Grünliberale Gerhard Schafroth nimmt sich aus dem Rennen für den zweiten Wahlgang der Baselbieter Regierungs-Ersatzwahl. Er fällte seinen Entscheid einen Tag nach dem ersten Wahlgang. Der Partei-Vorstand der Grünliberalen begrüsst diesen Entscheid, gibt aber keine Wahl-Empfehlung für den zweiten Wahlgang ab.

Lange Diskussionen über den Rückzug Schafrohts habe es keine gegeben, sagt Parteipräsident Hector Herzig. Er betont, dass sich der Vorstand nicht um einen Entscheid drücke. Vielmehr sei diese Wahl so wichtig, dass die Basis frei, ohne Vorgabe, entscheiden können soll.

Im ersten Wahlgang holte Schafroth rund 4'300 Stimmen. Enttäuschend für die Partei: 4'300  waren weniger als sich die Grünliberalen im Vorfeld erhofft hatten. Weil die Hauptkonkurrenten Eric Nussbaumer (SP) und Thomas Weber (SVP) nur rund 300 Stimmen trennten, könnten die GLP-Wähler am 21. April den zweiten Wahlgang entscheiden.

Die Mitglieder der Grünliberalen wollen die beiden verbleibenden Kandidaten vor ihrer Wahlempfehlung auf Herz und Nieren prüfen. Diese sogenannten Hearings finden am 19. März statt. Anschliessend wird über eine Empfehlung entschieden.