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Weniger Gäste Baselworld-Kahlschlag bereitet der Hotellerie Sorgen

Rolltreppe mit Touristen an der Baselworld
Legende: Besucher und Aussteller aus der ganzen Welt kommen für die Baselworld nach Basel. Keystone

Die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld wird ab nächstem Jahr nur noch zwischen 600 und 700 Ausstellern beherbergen. Dies sind nur noch rund halb so viele wie bei der letzten Ausgabe.

Umsatzeinbussen von bis zu 400'000 Franken bei Radisson Blu

Die angekündigte Verkleinerung der Messe bereitet den Hoteliers in Basel Sorgen. Wenn weniger Aussteller nach Basel kommen, bedeutet dies auch weniger Mitarbeitende und weniger Besucher an der Baselworld, sagt Felix Hauser vom Basler Hotelierverein gegenüber dem Regionaljournal. «Weniger Aussteller und eine zwei Tage kürzere Messe, das dürfte schmerzhaft werden für die Hotels in Basel.»

Für das Hotel Radisson Blu in der Steinenvorstadt, das von Felix Hauser selbst geführt wird, erwartet er grosse Umsatzeinbussen. «Gemessen an den letzten zwei Jahren bedeutet eine Messe, die zwei Tage kürzer dauert, eine Umsatzeinbusse von 350'000 bis zu 400'000 Franken.»

Talsohle erreicht?

Gabriel Barell vom Gewerbeverein Basel-Stadt rechnete mit Veränderungen. Das Ausmass überrascht ihn nun. «Wir hörten immer wieder von den Veränderungen im Markt, dass die Anzahl der Aussteller sich nun aber halbiert, da muss man überrascht sein.»

Legende:
Entwicklung der Aussteller an der Baselworld Messe Schweiz

Am stärksten treffe es sicher die Hotellerie. Es gebe aber auch andere Branchen, die eine schwache Uhren- und Schmuckmesse sofort spüren würden, so Barell weiter. «Die Uhren- und Schmuckmesse Basel ist ein starker Wirtschaftsfaktor. Das merken am Schluss auch die Museen.»

Basel-Tourismus sieht keinen Grund zur Panik

«Für die Stadt Basel als Destination für Touristen ist die Baselworld ein wichtiger Werbeträger», sagt Christoph Bosshardt, Vizedirektor von Basel-Tourismus. Besonders in Asien habe die Baselworld eine grosse Ausstrahlung. Diese Wirkung würde auch anhalten, selbst wenn die Messe in Zukunft deutlich kleiner sei.

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