Weniger Schülerinnen und Schüler kommen in ihr Wunschschulhaus

Bald erhalten die Basler Primarschüler und Primarschülerinnen Post vom Erziehungsdepartement.Es wird ihnen mitgeteilt, in welches Schulhaus sie nach den Sommerferien kommen. 80 Prozent der Jugendlichen dürfen in ihr Wunschschulhaus, die anderen müssen auf ein anderes Schulhaus ausweichen.

Leeres Schulzimmer. Die Stühle wurden auf die Bänke gestellt, das Zimmer ist aufgeräumt und sauber und es ist niemand drin.

Bildlegende: In den nächsten Tagen erfahren die Primarschüler und Primarschülerinnen, wo sie nach den Ferien zu Schule gehen werden. Keystone

Bei der Zuteilung der Schulhäuser wird vor allem darauf geachtet, dass die Schulhäuser gleichmässig ausgelastet sind. Weiter wollte man sichergehen, dass an allen Standorten die drei Leistungszüge A, E und P angeboten werden können, so Dieter Baur, Leiter Volksschulen Basel-Stadt: «So können die Schüler bei einem allfälligen Niveauwechsel im selben Schulhaus bleiben.»

Mehr Jugendliche, die nicht in die Wunschschule können

Die Prozente der Jugendlichen, die nun nicht in ihr Wunschschulhaus kommen, ist im Vergleich zu den letzten Jahren von 15 Prozent auf 20 Prozent gestiegen. Dies hänge vor allem mit dem Schulsystemwechsel zusammen, erklärt Baur: «Mit der neuen Sekundarschule haben wir plötzlich viel mehr Schüler und Schülerinnen in der Mittelstufe und gleichzeitig neue Schulhausstandorte an der Peripherie. Diese sind etwas weniger beliebt als die Schulhäuser in der Innenstadt.»