Weniger Verkehrsbussen im Kanton Baselland

Die Verkehrsbussen im Kanton Baselland fielen im vergangenen Jahr geringer aus als budgetiert. Eigentlich rechnete man in der Finanz- und Kirchendirektion mit Einnahmen von 22 Millionen Franken. Beim Zusammenzählen kam man dann lediglich auf einen Betrag von gut 14 Millionen Franken.

Tempoblitzkasten und ein Auto, das so schnell daran vorbei fährt, dass es unscharf ist.

Bildlegende: Viele Baselbieter Autofahrer wissen, wo die Radarkästen stehen. Keystone

Eigentlich wäre es ja eine erfreuliche Nachricht: Die Summe der Bussen fiel im vergangen Jahr deutlich. In der Staatsrechnung hingegen fehlt nun aber ein Betrag von acht Millionen Franken. Laut Meinrad Stöcklin, Sprecher der Baselbieter Polizei, führten hauptsächlich zwei Gründe zu weniger Bussen.

Verkehrsdichte führt zu Verkehrsberuhigung

«Sind die Strassen sehr dicht befahren oder sogar verstopft, so kann man gar nicht mehr rasen», meint Stöcklin gegenüber dem "Regionaljournal Basel" von Radio SRF. Weiter wüssten die Automobilisten längst, wo sich die fest installierten Radargeräte befänden.

Aus diesem Grund hätte die Polizei auch längst die mobile Überwachung verstärkt. «Zusammen mit den Gemeinden schauen wir, wo es noch gefährliche Strassenabschnitte gibt», meint Stöcklin weiter. Vor allem bei Schulhäusern und in Wohngebieten mit reduzierten Geschwindigkeitszonen bestünde noch Nachholbedarf.