Wer folgt auf Christoph Eymann?

Christoph Eymann steht ab 2017 definitiv nicht mehr als Regierungsrat zur Verfügung. Als mögliche Nachfolgerin bringt sich LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein in Stellung. Kein Interesse an einer Kandidatur hat LDP-Schwergewicht Andreas Albrecht.

Von Falkenstein im Grossen Rat

Bildlegende: Für Grossrätin Patricia von Falkenstein ist das Amt als Regierungsrätin reizvoll. zvg

Innerhalb der LDP sei schon länger bekannt, dass Christoph Eymann für die nächste Amtsperiode als Regierungsrat nicht mehr zur Verfügung stehe, sagt Patricia von Falkenstein gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF.

Die LDP macht sich nun also auf die Suche nach einer möglichen Nachfolgerin oder einem Nachfolger. Bereits heute bringt sich Patricia von Falkenstein selber als Kandidatin in Stellung. Sie bestätigt ihr Interesse am Amt als Regierungsrätin. Sie sei aber nicht die einzige - es gebe noch andere valable Kandidaten innerhalb der Basler LDP.

Cramer prüft, Albrecht sagt ab

Einer dieser Kandidaten ist Conradin Cramer. Der 34-jährige Jurist ist zurzeit Präsident des Grossen Rates. Er selber lehnt sich jedoch noch nicht aus dem Fenster. Die Frage, ob er als Kandidat zur Verfügung stehe, stelle sich noch nicht, denn Christoph Eymann sei noch drei Jahre Regierungsrat. «Wenn der Moment kommt und sich die Frage nach der Nachfolge konkret stellt, dann werde ich mir Überlegungen dazu machen.»

Definitiv kein Thema ist der Regierungsratssitz für den erfahrenen LDP-Mann Andreas Albrecht. Er habe keine Ambitionen auf das Amt. Er habe einen spannenden Job und sei zu einem Wechsel nicht bereit.

Unbestritten ist für von Falkenstein jedoch, dass die Partei den Regierungssitz von Eymann verteidigen möchte. Schliesslich hätten die Liberalen zehn Sitze im Grossen Rat und demnach Anspruch auf einen Sitz in der Regierung.