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Basel Baselland Wie fit sind Basler Schüler?

Der «Sportcheck» ist ein gemeinsames Projekt vom Basler Erziehungsdepartement und der Universität Basel. Dabei wird gemessen wie fit die Erstklässlerinnen sind. Wer will, kann sich auch einem medizinischen Test unterziehen. Dieser greift in die Intimsphäre ein.

Turnhalle mit Kindern
Legende: Beim Sportcheck müssen die Kinder rennen und Balanceübungen machen. SRF

Jede Erstklässlerin und jeder Erstklässler muss in Basel den Sporttest machen. Der Test misst wie fit die Schüler sind. Gemessen werden das Gleichgewicht, die Schnelligkeit, die Ausdauer und die Koordination. Dass Schüler auf ihre Fitness getestet werden, ist nicht neu. Neu ist die Form der Messung.

Lehrpersonen können sich Tipps holen

Zum ersten Mal findet eine standardisierte Messung statt, welche von Studenten vom Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel durchgeführt wird. Die Kinder müssen zum Beispiel auf einem Balken rückwärts balancieren oder 20 Meter sprinten.

Sobald die Ergebnisse der Test vorliegen, gibt Projektleiterin Katharina Imhof Empfehlungen an die Eltern und Lehrpersonen ab: «Wir wollen helfen, dass die Kinder optimal gefördert und gefordert werden», sagt Imhof gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Lehrpersonen können sich ausserdem auf der Internetseite des Sportamts Basel-Stadt Ideen einsehen: «Wenn die Klasse eine schlechte Ausdauer hat, kann die Lehrperson nach passenden Übungen suchen.»

Medizinische Tests greifen in Intimsphäre ein

Neben dem sportmotorischen Test, gibt es auch noch den medizinischen Test. Bei diesem wird der Blutdruck, der Zustand der Blutgefässe oder der Anteil des Körperfetts gemessen. «Wir machen ein Foto vom Auge des Kindes», sagt Katharina Imhof. Weil diese medizinische Untersuchung aber nicht unproblematisch sei, sei er freiwillig. Eltern konnten sich vorher informieren. 40 Prozent aller Erstklässler im Kanton Basel-Stasdt hätten den Test absolviert und das freut Imhof natürlich. Zumal diese Tests auch haufenweise Daten produzieren, mit denen die Universität forschen und publizieren kann.

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