Bärbel Schäfer: «Ich habe durchaus politischen Spielraum»

Seit knapp einem Jahr ist Bärbel Schäfer Regierungspräsidentin Freiburg. Obwohl das Regierungspräsidium kein politisches Amt sei, sieht sie durchaus Spielraum, um politisch Zeichen zu setzen.

Schäfer hält ein SRF-Mikrofon in der Hand und lächelt freundlich in die Kamera. Sie hat halblange dunkle Haare.

Bildlegende: Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin des baden-württembergischen Regierungsbezirks Freiburg im Breisgau. SRF

Die 55jährige Juristin wurde vor einem Jahr vom grünen Baden Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann als Nachfolgerin von Julian Würtenberger eingesetzt. Obwohl sie sich als Regierungspräsidentin nur als Scharnier zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart und den Akteuren vor Ort, sieht sie durchaus Spielraum, um politisch Zeichen zu setzen.

Als Regierungspräsidentin Freiburg ist Bärbel Schäfer zuständig für einen Verwaltungsbezirk mit über zwei Millionen Einwohnern. Dass es der südwestliche Zipfel dieses grossen Gebiets schwierig haben könnte innerhalb des Landes Baden-Württemberg und der Bundesrepublik, verneint sie.  Dem Dreiland zu Gute komme auch der Umstand, dass das Regierungspräsidium Freiburg vom Land den Auftrag habe, sich um die grenzüberschreitenden Beziehungen zu kümmern.