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Erhöhung der Fördergelder Zwei Basler Museen fallen durch die Maschen

Trämmli führt vor einem Gebäude durch
Legende: Das Architekturmuseum erhält noch Übergangsgelder bis 2018. Danach ist Schluss mit Bundesgelder. Architekturmuseum Basel

Das Bundesamt für Kultur (BAK) änderte sein Förderkonzept für Schweizer Museen. Bisher unterstützte das BAK sieben Museen mit jährlichen Betriebsbeiträgen. Neu vergibt es Betriebsbeiträge an Museen gestützt auf eine öffentliche Ausschreibung.

Betriebsbeiträge BAK (CHF pro Jahr)

2017
2018
20192020-2022
Augusta Raurica
-250'000350'000400'000
HeK420'000294'000250'000250'000
Architekturmuseum
300'000210'000--
Sportmuseum
150'000105'000--

Baselbiet vor Basel-Stadt

35 Museen haben sich beworben, 13 werden in den Jahren 2018 bis 2022 finanziell unterstützt. Darunter sind das HeK, Haus für elektronische Künste in Münchenstein und erstmals auch die Römerstadt Augusta Raurica in Augst.

Nicht unterstützt werden in Zukunft das Schweizerische Architekturmuseum Basel und das Sportmuseum Basel. Beide Museen erhalten lediglich einen Übergangsbetrag bis Ende 2018.

Basel ist die Architekturstadt der Schweiz
Autor: Andreas RubyDirektor

Beim Schweizerischen Architekturmuseum ist man enttäuscht über den Entscheid. Man habe in den letzten Jahren viel unternommen, um den Bekanntheitsgrad des Museums in der ganzen Schweiz zu erhöhen, sagt der Direktor Andreas Ruby. Basel sei für die Architekur wichtig: «Wir sind erste Anlaufstelle für Architekturtouristen», sagt Ruby.

1 Kommentar

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Basel ist definitiv keine Sportstadt.Wer sich für seine Geschichte nicht interressiert, wird die Gegenwart nie begreifen.Ein Museum über Velowege würde wohl unterstützt. Roger Federer und der FCB überdecken lediglich das Desinterresse am Sport durch die aktuelle rote Regierung.Die Schalmeien der alten Kommunisten werden besser gepflegt als historische Sportgeräte.Eine Schande!
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