Zwei junge Weltmeister aus Basel

Yves Haussener und sein Partner Florian Breer sind 16 und 15 Jahre alt. Ihrer jungen Sportkarriere haben sie vor drei Wochen eine erste Krone aufgesetzt: Sie wurden Weltmeister im Beachvolleyball bei den U-17. Der Gewinn der Goldmedaille ist ein grosser Erfolg, der sehr überraschend kam.

Florian Breer freut sich über den Weltmeistertitel im Beachvolleyball.

Bildlegende: Florian Breer freut sich über den Weltmeistertitel im Beachvolleyball. FIVB

Vor Beginn des Turniers haben nicht einmal die Hauptakteure selbst, Yves Haussener und Florian Breer, an einen Sieg an den U-17 Weltmeisterschaften geglaubt. Aber sie haben es geschafft und die Goldmedaille geholt. «Die Glücksgefühle sind immer noch da», sagt Florian Breer, aber: «Wir wollen uns nicht zu lange auf dem Erfolg ausruhen, sondern an die Leistungen anknüpfen».

Dennoch: Die beiden jungen Basler Beachvolleyballer geniessen den Moment, sogar der kleine Medienansturm scheinen sie gelassen zu nehmen. «Man weiss ja nie, ob es je wieder einmal so sein wird», sagt der 16-jährige Yves Haussener, der aus einer Volleyballfamilie kommt. Schon sein Vater, Daniel Haussener, stand für die Schweizer Nationalmannschaft in der Halle auf dem Feld und seine Schwester, Dominique Haussener, spielte für den Nationalliga-A-Club Sm'Aesch-Pfeffingen.

Eher klein gewachsen

Mit seiner Aussage hat Yves Haussener recht. Denn: Der Sprung von den Junioren zu den Aktiven ist ein grosser. Erfolge wie der WM-Titel zeigen auf, dass die beiden auf dem richtigen Weg sind, aber sie sind kein Garant für weitere Erfolge bei den Aktiven. Dazu kommt: Yves Haussener und Florian Breer sind fürs Beachvolleyball verhältnismässig klein - nämlich um die 1,80 Meter. «Unsere Konkurrenten sind zum Teil zwei Meter gross», sagt Breer.

Dass die beiden Basler sich gegen die grossen Gegenspieler durchsetzen konnten, erklärt sich Yves Haussener so: «Wir trainieren härter als die Gegner» und Breer ergänzt: «Wir haben die fehlenden Zentimeter mit Spielwitz und Technik wettgemacht».

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)