132 Männer und Frauen wollen für Freiburg in den Nationalrat

Das sind ein Drittel Kandidatinnen und Kandidaten mehr als noch vor vier Jahren. Und es sind auch deutlich mehr Jungpolitiker und Frauen, die nach Bundesbern wollen.

Von den 20 eingereichten Listen für den Nationalrat sind 10 von Jungparteien. Alleine die Junge CVP stellt 28 Kandidatinnen und Kandidaten auf vier Listen. Das ist Rekord. Doch genau diese Tatsache könnte der CVP helfen, ihren zweiten Sitz im Nationalrat zu verteidigen. Das gelang der CVP beim letzten Mal nur durch Listenverbindungen.

Mit der Jugend zum Wahlerfolg lautet das Motto. Und mit Frauen. Die Kandidatinnen machen fast 30 Prozent aus - 5 Prozent mehr als vor vier Jahren. Trotzdem müssen die drei bisherigen Nationalrätinnen zittern. Die beiden SP-Frauen vor allem wegen männlichen Konkurrenz in den eigenen Reihen.

Zweierliste für Ständerat

Da CVP-Ständerat Urs Schwaller nicht mehr antritt, hat es Platz für eine neue Person. Sechs Männer kandidieren, fünf aus dem bürgerlichen Lager. Aussergewöhnlich ist, dass der CVP-Kandidat und Staatsrat Beat Vonlanthen zusammen mit dem Grünliberalen Aussenseiter auf der gleichen Liste kandidiert.

Ausser dem bisherige SP-Ständerat Christian Levrat dürfte kein Kandidat im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreichen.