150 weitere Asylsuchende in Bern und Köniz

Im Berner Zieglerspital werden hundert weitere Asylsuchende untergebracht. Die ersten von ihnen werden voraussichtlich schon vor Ende Jahr einziehen. Die Unterbringung ist auf sechs Monate befristet.

Das Gebäude von aussen.

Bildlegende: Das Gebäude des ehemaligen Zieglerspitals wird temporär zum Bundeszentrum für Asylsuchende. Keystone

Die weiterhin angespannte Lage im Asylbereich hat die Berner Stadtregierung zu diesem Schritt veranlasst. Der Kanton benötigt aktuell rund 800 zusätzliche Plätze im Asylbereich.

Die Aufnahmekapazität im Berner Zieglerspital kann kurzfristig auf 200 Personen erhöht werden, wie die Berner Stadtregierung am Mittwoch mitteilte.

Für die zusätzlichen Asylsuchenden wird ein weiteres Geschoss im sogenannten Renferhaus hergerichtet. Dafür sind Investitionen für den Brand- und Personenschutz an, die vom Kanton übernommen werden.

Bereits im Herbst einigten sich Stadt und Kanton Bern, dass in dem leerstehenden Spital Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Ab Mitte 2016 soll im ehemaligen Betten- und Behandlungstrakt ein Bundesasylzentrum den Betrieb aufnehmen. Bis dahin wird das Renferhaus auf dem Gelände als temporäre Kollektivunterkunft zwischengenutzt.

Zieglerspital

50 Plätze in Köniz

Auch in der Zivilschutzanlage Bodengässli in Niederscherli werden 50 zusätzliche Asylsuchende untergebracht. Die guten Erfahrungen mit dem bisherigen Betrieb bewogen die Gemeinde zu ihrem Entscheid, heisst es in einer Mitteilung.

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