18-Jähriger stirbt im Wallis in einer Lawine

Ein 18-jähriger Skifahrer ist im Wallis von einer Lawine verschüttet worden und ums Leben gekommen. Der junge Mann fuhr ausserhalb der markierten Pisten, löste eine Lawine aus und wurde mitgerissen.

Das Unglück im Walliser Skigebiet St. Luc/Chandolin ereignete sich gegen 17 Uhr am Sonntagnachmittag. Eine Person, die ausserhalb der markierten Pisten unterwegs war, wurde von einer Lawine verschüttet. Sie konnte nur noch tot geborgen werden, wie die Kantonspolizei Wallis meldet.

Im Spital verstorben

Beim Opfer handelt es sich um einen 18-jährigen Mann. Er war mit einem LVS-Gerät ausgerüstet und wurde 1,7 Meter tief unter dem Schnee geborgen. Der Mann wurde verletzt mit einem Helikopter ins Spital von Sitten transportiert. Dort erlag er schliesslich seinen Verletzungen.

Kartenausschnitt

Bildlegende: Die Lawine ging im Skigebiet St. Luc/Chandolin ab. Google earth

Wie die Kantonspolizei Wallis meldet, standen drei Helikopter der Air-Glaciers, Spezialisten des Maison du Sauvetage, ein Arzt, Patrouilleure und Lawinenhunde im Einsatz.

Die Kantonspolizei Wallis warnt davor, markierte Pisten zu verlassen. Die Lawinengefahr sei «erheblich» und oft schon könnten einzelne Wintersportler Neu- und Treibschneelawinen auslosen.