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Bern Freiburg Wallis 20 Jahre Marians Jazzroom - und zwei Leben für den Jazz in Bern

20 Jahre ist es her, seit Hans Zurbrügg und Marianne Gauer das Hotel Innere Enge übernommen und daraus einen Jazz-Treffpunkt von Weltklasse gemacht haben. Die Beiden leben für Jazz, Kultur, Hotellerie und Freundschaften. Sie wünschen sich manchmal, Bern würde sich dessen etwas mehr bewusst sein.

Marianne Gauer und Hans Zurbrügg - mit Skulptur des Bildhauers Carlos Aguilar y Linares und Gemälde von Marie Hugo.
Legende: Marianne Gauer und Hans Zurbrügg - mit Skulptur des Bildhauers Carlos Aguilar y Linares und Gemälde von Marie Hugo. srf

In Bern läuft in Sachen Jazz mehr als in mancher Grossstadt. Das sagt Hans Zurbrügg, langjähriger Organisator des Jazzfestivals Bern und seit 20 Jahren zusammen mit seiner Frau Marianne Gauer Gastgeber und Motor im Hotel Innere Enge in Bern.

Seither trifft sich die Jazz-Elite der Welt im Marians Jazzroom im Keller des historischen Hauses. Jazz finde traditionsgemäss in den Clubs statt, die Atmosphäre in Bern sei wunderbar, bilanzieren die Beiden im Gespräch zum Jubiläum.

Ein reich bebildeter, englisch-deutsch getexteter Band zeigt denn auch, wie intensiv sich die Freundschaften rund um den Erdball entwickelt haben. Der Band trägt einen Titel, der den Geist des Hauses wiedergibt: Innere Enge - the world's unique Jazz Hotel.

Künstlerzimmer und hohe Ansprüche

Vorläufig 15 der 26 Hotelzimmer im ehemaligen Herrenhaus hoch über der Berner Altstadt sind weltberühmten Musikern gewidmet, welche die Entwicklung des Jazz massgeblich gesprägt haben und in Bern zu Gast waren. Hunderte von sehr persönlichen Ausstellungsobjekten machen aus dem Haus ein lebendiges Museum. Nur Louis Amstrong macht hier eine Ausnahme: Sein Andenken haben andere Musiker aus seiner Zeit hochgehalten.

Hans Zurbrügg und Marianne Gauer verstehen sich allerdings nicht nur als Gastgeber und Jazz-Veranstalter. Sie vertiefen sich sehr in die Tradition und in die Kultur des Jazz und sind überzeugt, dass dessen Bedeutung erst in ein bis zwei Generationen in einer breiteren Öffentlichkeit anerkannt wird.

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