23 Millionen für die Rettung der Trockensteinmauern

Die Rebbergterrassen in Sitten und ihre Trockensteinmauern sind Teil des kulturellen Erbes des Wallis. Die Gemeinde Sitten und der Walliser Staatsrat wollen die beschädigten Trockensteinmauern wieder instandstellen.

Reben im Terrassenbau mit Trockensteinmauern

Bildlegende: Rebberge im Terrassenbau bei Sitten. Keystone

Der ausgedehnte und verstreute Sittener Rebberg im Terrassenbau ist 375 Hektaren gross. Die Trockensteinmauern sind ein wichtiges Symbol des Walliser Kulturerbes. Mehrere Abschnitte sind jedoch beschädigt oder eingestürzt. Die Gemeinde Sitten stellte ein Gesamtprojekt für die Instandstellung von Trockenmauern in acht Gebieten vor. Als prioritär eingestuft wurde das Gebiet «Clavau/ Tous-les-Saints».

23 Millionen Franken

Die erste Etappe wird nach der Weinernte 2015 in Angriff genommen und kostet 1,2 Millionen Franken. Rund 750'000 Franken werden subventioniert. Die Kosten des Gesamtprojektes belaufen sich auf rund 23 Millionen Franken. Die Stadt Sitten ist Bauherr dieses Projekts.

Acht weitere Gemeinden

Weitere Projekte laufen zurzeit in acht Walliser Gemeinden. Auch in Fully, Visperterminen, Bovernier, Vétroz, Martingny, Martigny-Combe, Raron und Leuk sollen die Trockensteinmauern wieder instand gestellt werden.

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