5,9 Millionen für den neuen «Bueber» beim Marzilibad

Der Gemeinderat der Stadt Bern will den «Bueber» im Marzili sanieren und durch einen offenen Wasserzufluss aufwerten. Knapp sechs Millionen Franken soll die Sanierung kosten.

Ein Plan von oben.

Bildlegende: Der neue Bueber – wie er fangs in den Plänen der Stadt Bern existiert. ZVG/Stadt Bern

Das beliebte Bueberseeli im Berner Marzilibad ist seit Frühling 2015 aus Sicherheitsgründen gesperrt. Letzten Dezember äusserte Berns Stadtregierung die Absicht, den Bueber zu sanieren – nun liegt ein definitives Projekt vor, welches fünf Punkte umfasst:

  • Das Bueberseeli erhält einen offenen Aarekanal, der auch als Flussbad zum Schwimmen dient.
  • Der Zugang vom Bueberseeli zur bestehenden Liegewiese erfolgt über eine grosse, der Geometrie des alten Aarelaufs nachempfundenen Betontreppe.
  • Ein Holzsteg an der nördlichen Seite des Bueberseelis soll «zum Verweilen einladen», schreibt die Stadt Bern in einer Mitteilung. Die für den Bueber typische Steganlage mit aareseitiger Abschlusswand wird erneuert.
  • Es wird eine Auswasserungsstelle für Schlauchbootfahrende geschaffen.
  • Das Habitat der heutigen Biberpopulation wird zu erhalten versucht.

Auch ist nun klar, was der neue Bueber kosten soll: 5,9 Millionen hat die Stadt Bern dafür budgetiert. Der Stadtrat wird vermutlich im Frühjahr 2017 über diesen Betrag befinden müssen. Baubeginn ist frühestens im Oktober 2018.

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