Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis 50 Lampen à 40 Kilo für das Matterhorn

Starke Solarlampen werden ab dem 13. Juli die Route der Matterhorn-Erstbesteiger hell ausleuchten. Zum Einrichten der Lampen kommen Helikopter und zwölf Bergsteiger zum Einsatz.

Schwarze Kisten liegen im Schnee.
Legende: 50 Kisten mit Lampen, Batterien und Zeitschaltungen liegen bereit. Silvia Graber/SRF

Es sind spezielle 3-Watt-Lampen, mit Sonnenenergie betrieben. Jede Lampe ist in einer wasserdichten Holzbox, sagt Benedikt Perren, Präsident des Zermatter Bergführer-Verbands. «Darin ist nebst der Batterie je eine Zeitschaltuhr.» Eine Batterie ist 40 Kilogramm schwer - darum braucht es für den Transport einen Helikopter.

Die Positionen der 50 Lampen wurden im Voraus genau berechnet. «Das war ein rechter Aufwand, auch mathematisch, weil das Gelände nicht überall gleich steil ist.»

Eine Herausforderung sei es auch, die Lampen im unwegsamen Gelände so zu montieren, dass die Berggänger nicht gestört werden und dass die Lampen vor Blitz geschützt sind.

Ab dem 13. Juli jeweils ab 21:15 Uhr wird alle zehn Sekunden eine Lampe zu leuchten beginnen. Acht Minuten dauert es, bis der ganze Weg sichtbar ist, den Eduard Whymper und seine Begleiter vor 150 Jahren gegangen sind. Die Absturzstelle, wo damals vier der Bergsteiger ums Leben kamen, wird rot ausgeleuchtet.

Drei Mal pro Abend wird das Spektakel zu sehen sein, bis Ende September.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.