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Bern Freiburg Wallis Abstimmungen in Berner Gemeinden

Von Bätterkinden über Münchenbuchsee bis Worb - hier finden Sie Resultate von Gemeindeabstimmungen.

Schild "Abstimmungs- und Wahllokal"
Legende: Verschiedene Gemeinden haben das Stimmvolk an die Urnen gebeten. SRF

Hier sind die Abstimmungsresultate der verschiedenen Gemeinden aufgeführt. Die Liste wird laufend ergänzt. Sobald ein Resultat bekannt ist, finden Sie es hier.

  • Die vier Gemeinden Bätterkinden, Utzenstorf, Wiler und Zielebach können ihre Fusionsabklärungen weiter führen. Alle nehmen die Vorlage zu Fusionsabklärungen an. Bätterkinden Ja: 792, Nein: 456 Stimmen; Utzenstorf Ja: 907, Nein: 842 Stimmen; Wiler Ja: 191, Nein 137 Stimmen; Zielebach Ja: 79, Nein: 57 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug in allen Gemeinden rund 55 Prozent.
  • In der Stadt Bern sollen mehr preisgünstige Wohnungen entstehen. Das Stimmvolk hat der linksgrünen Wohninitiative mit 32'045 Ja gegen 12'733 Nein deutlich zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 57,5 Prozent. Angenommen wurde auch das neue Tierparkreglement mit 39'271 Ja- gegen 4293 Nein-Stimmen. Mehr Infos hier.
  • Die bernjurassischen Gemeinden Bévilard, Malleray und Pontenet fusionieren. Die Stimmberechtigten der drei Orte haben dem Zusammenschluss zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die neue Gemeinde Valbirse. Malleray stimmte der Fusion mit 77 Prozent Ja-Stimmen zu. Auch in Bévilard (65 Prozent) und Pontenet (63 Prozent) waren die Befürworter deutlich in der Mehrheit. Die Stimmbeteiligung in allen drei Gemeinden betrug gut 58 Prozent.
  • In Ersigen wurde der Verpflichtungskredit von 2,1 Millionen Franken für die Erschliessung von Gsteig angenommen (Ja: 509, Nein: 162 Stimmen). Die Stimmbeteiligung liegt bei 53,2 Prozent.
  • Die Kirchgemeinde Grosshöchstetten kann ihren Kirchenanbau bauen. Das Stimmvolk von Grosshöchstetten hat eine Änderung des Baureglements angenommen (Ja: 1069, Nein: 276). Die Stimmbeteiligung betrug 54, 2 Prozent.
  • Die Stimmbürger von Hasle haben dem Reglement über die Beiträge an Schulwege angenommen (Ja: 721, Nein: 290 Stimmen). Die Stimmbeteiligung betrug 41,9 Prozent.
  • Die Gemeinde Interlaken gibt kein Geld für die Ferienbetreuung von Kindern aus. Die Stimmberechtigten haben einen Verpflichtungskredit von jährlich 110'000 Franken in einer Referendumsabstimmung abgelehnt (Nein: 1064, Ja: 759 Stimmen). Die Stimmbeteiligung betrug 54,4 Prozent. Mit dem Geld sollten Kinder, die den Kindergarten oder die Primarstufe besuchen, in den Frühlings-, Sommer- und Herbstferien betreut werden können. Auch eine Kostenbeteiligung der Eltern war vorgesehen. Doch die SVP ergriff das Referendum: Innert zehn Jahren entstünden der Gemeinde Kosten von mehr als einer Million Franken, das sei angesichts der Finanzlage nicht zu verantworten. Sowieso sei die Kinderbetreuung Aufgabe der Eltern und nicht der Gemeinde.
  • Das Langnauer Stimmvolk ist gegen eine Defizitbremse in der Gemeindeverfassung. Die Initiative der FDP verlangte, dass der Voranschlag für das Budget jeweils ausgeglichen ausgestaltet sein muss – notabene ohne Steuererhöhung. 2019 der Stimmenden legten ein Nein in die Urne, 912 sagten Ja. Die Stimmbeteiligung betrug 50,5 Prozent.

  • Im zweiten Anlauf nimmt das Stimmvolk von Münchenbuchsee das Budget 2014 an (Ja: 2104, Nein: 1420 Stimmen).
  • Französischsprachige Kinder aus Nidau können weiterhin in Biel zur Schule. Das Nidauer Stimmvolk akzeptiert die Mehrkosten. 1139 Stimmberechtigte stimmten gegen die umstrittene Änderung des Schulreglements, 951 legten ein Ja in die Urne. Mehr Infos hier.
  • In Worb wird die Sekundarstufe 1 im Schulhaus Worbboden zentralisiert. Die Stimmberechtigten haben eine entsprechende Änderung gutgeheissen (Ja: 2775, Nein: 1571 Stimmen). Die Stimmbeteiligung betrug 58,9 Prozent. Die Konzentration der Sekundarstufe 1 ist eine Folge sinkender Schülerzahlen. Für Schulkinder aus den Ortsteilen Rüfenacht und Vielbringen bedeutet dies nun einen längeren Schulweg, wie Gegner der Vorlage im Vorfeld kritisiert hatten. Für die nun siegreichen Befürworter ermöglicht die Konzentration im Worbboden die Fortführung des bewährten Manuel-Schulmodells. Dank der Zentralisierung können spezielle Förder- und Leistungsklassen angeboten werden.

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