Abstimmungen in Berner Gemeinden

Von Brienz über Grindelwald bis Zollikofen: Hier finden Sie Abstimmungsresultate aus den Gemeinden.

  • Brienz kann die Gewerbe- und Industriezone Lauenen-Nord mit Wasser und Strom erschliessen. Das Stimmvolk nimmt einen Kredit von 689'280 Franken an. 79,3 Prozent stimmen Ja (677 Stimmen), 20,7 Prozent stimmen Nein (177 Stimmen).
  • Bern stimmt der neuen Überbauungsordnung zu: Das Insel-Areal wird neu geordnet, auch zum Nutzen der Patienten. Hier finden Sie Resultate und weitere Informationen.
  • Biel erhält keinen neuen Bahnhofplatz. Hier finden Sie Resultate und weitere Informationen.
  • Grindelwald kann eine Strassen- und Werkleitungssanierung für 2,2 Millionen Franken durchführen. Die Stimmenden nehmen den Kredit mit 80,9 Prozent an (662 Stimmen), 19,1 Prozent (156 Stimmen) sagen Nein. Die Stimmbeteiligung liegt bei 32,9 Prozent.
  • Heimberg kann die Aula nicht sanieren und erweitern. Die Stimmberechtigten lehnen den Kredit von 6,45 Millionen Franken mit 50,03 Prozent ab - mit einer Stimme Unterschied (914 Nein zu 913 Ja-Stimmen).
  • Kehrsatz kann die Sanierung der Schulanlage Selhofen weiterführen. Die Stimmberechtigten nehmen einen Kredit von fünf Millionen Franken an. 81,3 Prozent stimmen Ja (909 Stimmen), 18,7 stimmen Nein (209 Stimmen). Die Stimmbeteiligung liegt bei 43,3 Prozent.
  • Muri-Gümligen nimmt die Teilrevision des Zonenplans, des Schutzplans und des Baureglements deutlich an. Rund 80 Prozent der Stimmenden nehmen die verschiedenen Vorlagen an. Die Stimmbeteiligung liegt bei 46,6 Prozent.
  • Rüderswil kann das Schulhaus Than nicht erweitern. Das Stimmvolk lehnt einen Kredit von 1,65 Millionen Franken ab. 71,6 Prozent sagen Nein (605 Stimmen), 28,4 Prozent stimmen Ja (240 Stimmen). Die Stimmbeteiligung liegt bei 47 Prozent.
  • Rüdtligen-Alchenflüh bewilligt einen Kredit von 2,5 Millionen Franken für den Ausbau des Glasfasernetzes. 68 Prozent sagen Ja (323 Stimmen), 32 Prozent Nein (152 Stimmen). Die Stimmbeteiligung liegt bei 31,8 Prozent.
  • Thun lehnt die Altersheim-Initiative aus rot-grünen Kreisen knapp ab. 52,5 Prozent sagen Nein (5'782 Stimmen), 47,5 Prozent stimmen Ja (5'233 Stimmen). Die Stimmbeteiligung liegt bei 35,2 Prozent. Die Initiative forderte, dass das Betreiben der Altersheime wieder eine städtische Aufgabe werden soll. Der Gemeinderat verspricht, sich trotz der Ablehnung dem Thema anzunehmen. Hier finden Sie die detaillierten Resultate und Informationen.
  • Tramelan sagt Ja zu einem Windpark auf der «Montagne de Tramelan». Das Projekt sieht sieben Windräder vor, die jährlich rund 25 bis 29 Millionen Kilowattstunden Strom liefern sollen. 59,8 Prozent sagen Ja (1'129 Stimmen), 40,2 Prozent Nein (760 Stimmen).
  • Utzenstorf, Bätterkinden, Wiler und Zielebach fusionieren nicht zur neuen Gemeinde Landshut. Hier finden Sie die detaillierten Resultate und Informationen.
  • Worb beteiligt sich nicht am Betrieb des Kirchgemeindehauses in Rüfenacht. Die Stimmberechtigten Worbs lehnen die Initiative «Sperlisacher bleibt» ab. 57 Prozent der Stimmenden sagen Nein (2'0554 Stimmen), 43 Prozent Ja (1'529 Stimmen). Die Stimmbeteiligung liegt bei 45,6 Prozent. Unbestritten ist dafür die Übertragung des Alters- und Pflegeheims Vechigen/Worb an die Stiftung Altersbetreuung Vechigen/Worb. 90,7 Prozent sagen Ja (3'229 Stimmen), 9,3 Prozent Nein (330 Stimmen).
  • Zollikofen: Das Areal «Schäferei» kann überbaut werden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die «planungsrechtliche Vorschriften und Pläne» angenommen. 52,1 Prozent stimmen Ja (1'527 Stimmen), 47,9 stimmen Nein (1'403 Stimmen). Das Stimmvolk lehnt aber den Landverkauf ab. 50,8 stimmen Nein (1'493 Stimmen), 49,2 Prozent stimmen Ja (1'444 Stimmen). Wie es mit dem Überbauungsprojekt weitergeht, ist unklar. «Diesen Entscheid gilt es nun in den nächsten Tagen zu analysieren und eine neue Vorlage auszuarbeiten», schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

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