Resultate aus Gemeinden Abstimmungen und Wahlen in der Region

Am 21. Mai stimmten zahlreiche Gemeinden in der Region über ihre Vorlagen ab.

Albinen VS

  • Die kleine Walliser Gemeinde im Bezirk Leuk führt neu das Initiativrecht auf Gemeindeebene ein. 95 Ja-Stimmen ( 77 Prozent) standen 28 Nein gegenüber (23 Prozent).
  • Albinen hiess auch das neue Organisationsreglement der Gemeinde gut, mit 89 Ja (72 Prozent) gegen 34 Nein (28 Prozent). Die Stimmbeteiligung war mit 64 Prozent sehr hoch.

Heimberg BE

  • Die Überbauungsordnung Untere Bernstrasse mit Zonenplanänderung ist gutgeheissen, mit 1521 Ja (79,2 Prozent) gegen 400 Nein (20,8 Prozent).

Kirchdorf BE

  • Die vier Gürbetaler Gemeinden Kirchdorf, Mühledorf, Gelterfingen und Noflen fusionieren ab 1.1.2018 zur neuen Gemeinde Kirchdorf. Der Zusammenschluss und die Fusionsreglemente wurden sehr klar gutgeheissen.
    Kirchdorf 288 Ja gegen 41 Nein, Mühledorf 73 Ja gegen 21 Nein, Gelterfingen 85 Ja gegen 34 Nein, Noflen 93 Ja gegen 6 Nein.

Köniz BE

  • Köniz lockert die Amtszeitbeschränkung des Gemeindepräsidiums. Wer nach acht Jahren im Gemeinderat als Präsident oder Präsidentin gewählt wird, darf weitere acht Jahre amten. Die Amtszeitbeschränkung im Könizer Gemeinderat beträgt 12 Jahre oder drei Amtsperioden. (7635 Ja gegen 3924 Nein)
  • Die Gemeinde kauft der Pensionskasse das Gemeindehaus Bläuacker für 14, 3 Millionen Franken ab. Zurzeit ist Eigentum günstiger als Miete. (9029 Ja gegen 2479 Nein).
  • Die geänderte baurechtliche Bauordnung Zentrum Köniz Nord gilt. Sie erlaubt Verdichtung angrenzend ans Zentrum. (8880 Ja gegen 2772 Nein).
  • Knapp gutgeheissen ist die neue baurechtliche Grundordnung im Zentrumsgebiet Rappentöri. (5885 Ja gegen 5707 Nein).

Konolfingen BE

  • Konolfingen führt an der Schule die Basisstufe ein. Den jährlichen Kredit von 225'000 Franken haben 883 Ja-Stimmen gutgeheissen, Nein sagten 727 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Leuk VS

  • Martin Lötscher (CVPO) ist der neue Gemeindepräsident von Leuk. Er löst Roberto Schmidt von der CSP ab, der im Frühjahr in die Walliser Kantonsregierung gewählt wurde. Martin Lötscher machte 111 Stimmen mehr als Dominique Russi von der CSPO. Den freiwerdenden Gemeinderatssitz holte Manfred Kuonen von der CSP.

Münchenbuchsee BE

  • Das Bauprojekt Wärmeverbund Zentrum und der Kredit dafür von 7,2 Millionen Franken ist mit 2457 Ja gegen 404 Nein sehr deutlich gutgeheissen.

Toffen BE

  • Die Stimmberechtigten der Gürbentaler Gemeinde schicken die Verkehrsberuhigung des Dorfzentrums mit Zone 30 und die Umgestaltung der Bahnhofstrasse bachab. Der Kredit von knapp zwei Millionen Franken wurde mit 645 Nein zu 487 Ja klar verworfen.

Utzenstorf BE

  • Zwei Strassenbau- und Erneuerungskredite von 3'927'000 beziehungsweise 652'000 Franken sind bewilligt. Der grosse Kredit wurde mit 1028 Ja zu 254 Nein gutgeheissen, der kleinere mit 1073 Ja gegen 209 Nein.

Wilderswil BE

  • Wilderswil stimmt mit 613 Ja gegen 181 Nein deutlich einem Direktanschluss von der Autobahn zum ehemaligen Interlakner Militär-Flugplatz zu. Der Anteil der Gemeinde beträgt 2,6 Millionen Franken an die Gesamtsumme von rund 14 Millionen. Wenn die Gemeinde Matten am 1. Juni an der Gemeindeversammlung auch zustimmt, beginnt die Ausführungsplanung sofort. Das Projekt ist im Agglomerationsprogramm des Bundes.
  • Sehr deutlich nahmen die Stimmberechtigten von Wilderswil eine Überbauungsordnung an. Sie erlaubt, das Hotel Belmont in ein Wohnhaus umzunutzen.

Worb BE

  • Die Kunsteisbahn und das Freibad von Worb bleiben erhalten. Das Stimmvolk hat einen Rettungsplan mit 2541 Ja zu 966 Nein gutgeheissen. Die Gemeinde wird nun jährlich 780'000 Franken bezahlen, um die Defizite der Sportzentrum Worb AG zu decken und die Anlagen zu erneuern und instand zu halten.