Acht Sensler Top-Athleten und die Krux mit dem Alltag

Acht Spitzensportler und -sportlerinnen aus Deutschfreiburg setzten sich an einen Tisch und sprachen über ihre Leidenschaft und das Problem, Sport und Alltag unter einen Hut zu bringen. Eingeladen nach Düdingen hatte die SRG Freiburg im Rahmen ihres Jubiläumsjahres.

Da sitzt die erfahrene Leichtathletin Valérie Lehmann neben Fussballer Christoph Schneuwly, Eishockey-Topscorer Beni Plüss neben der Junioren-Volleyball-Nationalspielerin Flavia Knutti. Die Kunstturnerin Nadia Mülhauser findet sich neben Badmington-Mehrfachmeister Michael Andrey.

Und die Handbike-Weltmeisterin und Paralympics-Medaillengewinnerin Ursula Schwaller tauscht sich mit dem jüngsten Schweizer GP-Motorradsportler aller Zeiten aus, mit Damien Raemy. Alle betreiben Spitzensport, sind zum Teil längst etabliert oder nahe am Sprung zum ersten Triumph. Die Profis sind allerdings in der Minderzahl, die Mehrheit versucht den Spagat zwischen Sport, Ausbildung und Beruf.

Eigentlich sitzen alle im gleichen Boot

Der entspannte Talk über den Alltag im Spitzensport quer durch alle Disziplinen zeigte eines: Eigentlich sitzen alle im gleichen Boot, ob sie nun zu den bekanntesten Athleten gehören oder zu den Nachwuchshoffnungen, die am Anfang ihrer sportlichen Karriere stehen. Leistung muss passen zu körperlichen Grenzerfahrungen, Beruf und Sport sind in unserem Land nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Eine Ausbildung haben alle, weil sie wissen, dass es nach dem aktiven Spitzensport noch eine Existenzgrundlage braucht. Aber eines ist ihnen gemeinsam: Der Ehrgeiz, vorwärts zu kommen.