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Bern Freiburg Wallis Aebischer und Allemann wollen nicht in die bernische Regierung

Die beiden SP-Nationalratsmitglieder Evi Allemann und Matthias Aebischer verzichten auf eine Kandidatur für die Regierungsrats-Ersatzwahlen im kommenden Februar. Die beiden wurden als Favoriten für eine Nomination durch die Kantonalpartei gehandelt.

SP-Nationalrätin Evi Allemann begründete am Montag ihren Verzicht mit familiären Gründen. Sie habe eine drei Monate alte Tochter, zu der sie nun erst einmal eine enge Bindung und ein stabiles Fundament aufbauen wolle, sagte sie gegenüber der Onlinezeitung «Journal B».

Auch Ratskollege Mattias Aebischer verzichtet auf eine Kandidatur. Er sei vor vier Jahren in den Nationalrat gewählt worden und habe zunächst Aufbauarbeit geleistet. «Nun habe ich mich richtig eingelebt» führte Aebischer aus. Er sei bereit für grössere Aufgaben innerhalb der Fraktion und wolle die begonnene Arbeit auf Bundesebene fortsetzen.

Porträt von einem Mann und einer Frau
Legende: Matthias Aebischer und Evi Allemann wollen nicht in den Regierungsrat. Keystone

Nach den Absagen von Aebischer und Allemann konzentriert sich das Kandidatenfeld auf den Bernjurassier Roberto Bernasconi, der sein Interesse schon vor einiger Zeit bekannt gegeben hat und auf den Meiringer Grossrat Christoph Ammann. Der 46-jährige Berner Oberländer gilt als sachlich, undogmatisch und gut vernetzt. Bei den Nationalratswahlen im Oktober schaffte es Ammann auf den ersten Ersatzplatz.

Bei den Ersatzwahlen am 28. Februar steht ein Machtwechsel in der rot-grün dominierten Regierung auf dem Spiel. Bei der SP haben die beiden amtierenden Regierungsräte Philippe Perrenoud und Andreas Rickenbacher ihren Rücktritt bekannt gegeben.

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