Affäre Thorberg: Käser verteidigt Unbefangenheit des Experten

Strafvollzugsexperte Benjamin Brägger soll die Thorberg-Affäre untersuchen. Doch er war einst selber Mitarbeiter unter Amtschef Martin Krämer.

Thorberg von oben.

Bildlegende: Der Experte Benjamin Brägger soll die Vorgänge auf und rund um den Thorberg aus der Vogelperspektive betrachten. Keystone

Regierungsrat Hans-Jürg Käser sieht in der Nähe des Experten zum Amtschef kein Problem wegen Befangenheit. Es gebe in der Schweiz nur wenige Strafvollzugsexperten, die für eine solche Untersuchung geeignet seien. Wäre Brägger nicht sehr versiert, würde dieser nicht an den Universitäten Bern und Lausanne dozieren, meint Käser. Ausserdem habe sich Brägger schon bei früheren Gelegenheiten kritisch zum Strafvollzug geäussert.

Die Resultate der externen Untersuchung sollen laut Käser in zwei bis drei Monaten vorliegen.