Die Sammlung Hahnloser «Als Kind wusste ich nicht, dass Hodler-Bilder wertvoll sind»

Bettina Hahnloser ist die Urenkelin von Hedy und Arthur Hahnloser. Die Sammlung des Ehepaars gilt als eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Schweiz. Nun ist ein Teil der Sammlung in Bern zu sehen.

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Bettina Hahnloser und ihre Urgrosseltern

1:25 min, vom 9.8.2017

«  Ich hätte viele Fragen an die Urgrosseltern gehabt »

Bettina Hahnloser

Porträt von Arthur Hahnloser, der Augenarztsitzt auf einem Stuhl, trägt einen Anzug und hält seine Hände auf dem Schoss.

Bildlegende: «Le docteur Hahnloser» von Félix Vallotton, 1909, Öl auf Leinwand, 81 x 62,5 cm, Hahnloser/Jaeggli Stiftung. zvg/Reto Pedrini

Arthur und Hedy Hahnloser sammelten Kunst des ausklingenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, vor allem zwischen 1907 und 1936. Sie pflegen Künstlerfreundschaften wie beispielsweise mit Felix Vallotton.

Arthur Hahnloser arbeitete in Winterthur als Augenarzt. Seine Frau Hedy unterstützte ihn in der Praxis und im Operationssaal. Ihre eigentliche Arbeit war aber die Kunst.

Sie war die treibende Kraft hinter der Sammlung. Hedy Hahnloser korrespondierte ausführlich mit verschiedenen Künstlern und publizierte kunsthistorische Schriften.

Die Villa Flora, in welcher Hahnlosers wohnten, entwickelte sich immer mehr zu einem bewohnten Museum. Gerade Hedy Hahnloser war es auch, welche die privaten Kunstwerke anderen Künstlern und auch einer gewissen Öffentlichkeit zugänglich machte.

«  Als Kinder haben wir in der Villa Flora zwischen Hodler, van Gogh und Vallotton gespielt »

Bettina Hahnloser

«  Ich selber sammelte russische Kunst und sammle heute Kunst von Frauen aus der Region »

Bettina Hahnloser

Bettina Hahnloser in der Ausstellung im Kunstmuseum Bern

Bildlegende: Bettina Hahnloser, umgeben von der Sammlung ihrer Urgrosseltern. SRF