Anti-AKW-Turm auf dem Münsterplatz

Atomkraftgegner haben vor dem Berner Münster an die Katastrophe vor zwei Jahren in Fukushima erinnert. Sie bauten einen 5 Meter hohen Holzturm.

Holzturm mit Transparenten vor dem Berner Münster.

Bildlegende: Turm zur Erinnerung an Fukushima. Keystone

Am zweiten Jahrestag der AKW-Katastrophe in Fukushima haben in Bern etwa 300 Atomkraftgegner an einer Aktion teilgenommen. An einem fünf Meter hohen «Anti-AKW-Turm» aus Holz konnten sie Schilder mit Wünschen anbringen. Darauf stand etwa «Die Sonne scheint gratis» und «Kernkraft ist auf dem Holzweg». Zuoberst war eine Sonne befestigt.

Zu hören waren auch mehrere Reden, so unter anderem von einer Aktivistin aus der Region Fukushima in Japan und von einem japanischen Journalisten. Organisiert wurde die Aktion von der Greenpeace-Regionalgruppe Bern. Zahlreiche Parteien und Organisationen unterstützten sie. Die Aktion war nach Angaben der Organisatoren bewilligt.

Am 11. März 2011 bebte vor Japan die Erde mit Stärke 9,0. Das Beben löste eine Flutwelle aus, welche das Atomkraftwerk von Fukushima an der Küste schwer beschädigte.