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Asylunterkünfte gehen zu Asylsuchende machen Soldaten Platz

Die Asylzahlen sind rückläufig, viele Notunterkünfte braucht es nicht mehr. Wir waren bei einer Übergabe dabei.

Legende: Video «Nur 6 von 10 Betten sind in Bundesasylzentren belegt» abspielen. Laufzeit 2:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.08.2017.

Die aktuellsten Zahlen zeigen es: Die Asylzahlen in der Schweiz gehen zurück. Landauf, landab werden deshalb Asylunterkünfte geschlossen – auch im bernischen Rubigen.

Eineinhalb Jahre lang lebten bis zu 100 Asylsuchende in der Anlage unter der Turnhalle der Berner Vorortsgemeinde. Nun sind die letzten Menschen ausgezogen. Aus der Notunterkunft wird wieder eine Truppenunterkunft für WK-Soldaten. «Für die Soldaten muss alles sauber sein», sagt Bauverwalter Mike Baumann.

Da die Unterkunft der Gemeinde gehört, macht Mike Baumann die Kontrolle bei der Übergabe – die Sauberkeit ist ihm dabei besonders wichtig. «Ich schaue genau und prüfe mit dem Finger», sagt er und schmunzelt.

So lief es mit den Anlagen

Weil immer mehr Menschen in der Schweiz Asyl beantragten, suchten die Kanton vor zwei Jahren unter Hochdruck Unterkünfte. Sie mieteten unter anderem auch Anlagen von Gemeinden – wie zum Beispiel in Rubigen. Private Betreiber der Asylunterkünfte übernahmen danach von den Kantonen als Untermieter die Räume und geben sie nun zurück.

Mithilfe eines Protokolls und Fotos, welche vor dem Einzug der Asylsuchenden entstanden sind, kontrolliert der Bauverwalter die fast 40 Räume. Nach dem Kontrollgang ist er mit den Betreibern der Unterkunft zufrieden. «Es wurde ausserordentlich gut geputzt», stellt Mike Baumann fest.

Gnädiger Vermieter

Bei einer Türe splittert aber der Lack ab und ein Regal fehlt. Der Bauverwalter von Rubigen ist gnädig. «Daraus machen wir jetzt keine grosse Sache.» Ihn beschäftigt eher, was aus den vielen Menschen wird, welche hier wochenlang unter Tag gelebt haben. Vor allem eine Familie, welche ganz am Anfang kurz in der Anlage lebte, geht ihm nicht aus dem Kopf. «Ich hoffe, dass die Kinder eine gute Zukunft haben – ob in der Schweiz oder sonst wo.»

12 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Replik an Hrn .Steiner:Ziehen Sie bitte einmal ihre rosarote Brille aus: Ladendiebstähle,Herumlungern vor dem Postomaten,sodass sich Frauen und ältere Leute nicht mehr getrauen,Geld abzuheben,angrapschen sind Tatsachen,die nicht schönzureden sind.Diese Leute gehören nicht zu unserem Kulturkreis und wollen das auch nicht.Die wollen Geld,um ihre Sippe auszuhalten.Dafür Steuern zu zahlen,stinkt mir.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    "Die Asylzahlen sind rückläufig" Nur gut, dass der Familiennachzug der angeblichen "Flüchtlinge" nicht in die Asylstatistik fällt.
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  • Kommentar von Thomas Aeschbacher (Aeschbi)
    Die Asylsuchenden bzw. Wirtschaftsflüchtlinge werden nun in normale Wohnungen untergebracht und der naive Schweizer soll glauben, dass alles in bester Ordnung sei. Einfach weiterhin bezahlen und auf keinen Fall aufmucken, sonst wird man gleich in die braune Ecke gestellt. Für das Asylwesen können schliesslich kurzfristig Milliarden gesprochen werden, nur für die Pensionäre oder andere in Not geratene "Schichten" bleibt kein Geld mehr übrig.
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    1. Antwort von martin blättler (bruggegumper)
      Wie recht Sie haben
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