Auch Universität Freiburg fürchtet um Forschungsgelder

Wegen der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative könnte die Schweiz von den europäischen Forschungsgelder abgeschnitten werden. Die Universität Freiburg wehrt sich präventiv.

Der moderne Bau der Universität Freiburg mit Betonkuben, grossen Glasfenster und roten Säulen.

Bildlegende: Die Universität bangt um die Zukunft der Forschung. Keystone

Die Rektoren der Universitäten und Hochschulen der Schweiz schreiben in diesen Tagen einen Brief an den Bundesrat. Sie fordern darin, dass dieser den Anschluss an die europäischen Forschungsprojekte garantiert. «Wir hoffen, dass Forscher und Studenten nicht kontingentiert werden», sagt Guido Vergauwen, Rektor der Universität Freiburg. «Das wäre fatal für den Forschungsstandort Schweiz».

Beim neuen europäischen Forschungsprogramm geht es um 70 Milliarden Euro. Die Universität Freiburg erhält bisher nur wenig, rund 1,5 Millionen Euro. «Wir wollen aber mehr Projekte anbieten», betont Guido Vergauwen. Vorerst hat er ein anderes Problem. «Ich muss meine Forscher ermuntern, die Köpfe nicht hängen zu lassen». Sie sollen trotz der Ungewissheit weiter forschen.