Autoren drängen auf die Kleinkunstbühnen

In Thun ging am Sonntag die 56. Schweizer Künstlerbörse zu Ende. Mehr als 80 Einzelkünstler oder Gruppen aus der Schweiz und dem Ausland zeigten Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen. Mit dabei rund 3000 Besucher - vornehmlich Vertreter der Kleinkunstbranche wie Agenten und Veranstalter.

Der Berner Autor Christoph Simon

Bildlegende: Der Berner Autor Christoph Simon war mit seinem Bühnenprogramm eine der Entdeckungen an der Künstlerbörse. Keystone

Besonders auffällig bei der diesjährigen Künstlerbörse: Es sind immer mehr Autorinnen und Autoren, die sich auf Kleinkunstbühnen wagen und dort mehr als nur Lesungen abhalten.

Diese Entwicklung beobachteten SRF-Redaktoren vor Ort. Nicht zuletzt etliche Berner behaupteten sich auf diesem für sie neuen Terrain, heisst es. Allen voran Pedro Lenz, dem zu Beginn der dreitägigen Veranstaltung mit dem Kleinkunstpreis 2015 überreicht wurde.

Auch Autoren wie Christoph Simon oder andere Vertreter der durch zahlreiche Berner geprägten Spoken Word-Gilde machten auf sich aufmerksam.

Mit dem Kleinkunstspecial im Kleintheater Alte Oele und einem Programm in der Kirche Scherzligen wurden auch Spielorte ausserhalb des Börsengeländes bespielt. Zahlreiche Auftritte draussen auf der Piazza und das milde Frühlingswetter trugen zur Festivalatmosphäre der Künstlerbörse bei.