Bahntickets werden nicht teurer: BLS ist enttäuscht

Die BLS muss mit immer höheren Kosten zurechtkommen. Die Bahn hat auf höhere Erträge gehofft. Daraus wird vorerst nichts.

Ein BLS-Zug unterwegs in einer Frühlingslandschaft.

Bildlegende: BLS fährt in eine finanziell unsichere Zukunft. zvg

Bahn- und Busfahren kosten im nächsten Jahr nicht mehr: Nachdem die Abonnemente und Billets letztes Jahr um rund 5 Prozent aufgeschlagen haben, verzichtet die ÖV-Branche beim Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf weitere Preiserhöhungen.

Diesen Verzicht auf eine Erhöhung entschied der Verband öffentlicher Verkehr (VöV). Obwohl sich viele Transportunternehmen in einer finanziell schwierigen Situation befänden, verzichten die Betriebe auf weitere Tarifmassnahmen. Das teilte der VöV am Freitag mit.

Am Donnerstag betonten die Verantwortlichen der BLS an ihrer Jahresmedienkonferenz, dass die Bahn dringend auf höhere Ticketpreise angewiesen sei.

«Wir verlangen nun vom Bund und von den Kantonen, dass sie finanziell einspringen», sagt BLS-CEO Bernard Guillelmon auf Anfrage des «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis». «Wir setzten uns dafür ein, dass die Preise auf den nächsten Fahrplanwechsel 2014 erhöht werden.»