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Kanton Bern sucht Unterkünfte Baucontainer für 200 Asylsuchende

Der Kanton Bern will in Biel 88 Wohncontainer als Asylunterkunft nutzen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • In den Wohncontainern lebten bisher Bauarbeiter.
  • Bis zu 200 Asylsuchende sollen befristet auf drei Jahre in den Containern Platz finden.
  • Noch fehlt die Baubewilligung.

Es gehe darum, Asylsuchende möglichst oberirdisch einzuquartieren, steht in einer gemeinsamen Mitteilung der Berner Kantonsverwaltung und der Stadt Biel vom Montag.

Anderseits wolle der Kanton Bern die Stadt Biel, die eine der höchsten Sozialhilfequoten der Schweiz aufweist, mit den Wohncontainern entlasten. Gemeint ist damit, dass der Kanton Bern in der Stadt Biel möglichst keine zusätzlichen Wohnungen für Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge mietet.

Leer nach Autobahnbau

Die 88 Wohncontainer befinden sich bei der künftigen Einmündung des A5-Ostasts von Biel in die Autobahn A16 «Transjurane» in Biel-Bözingen. Leer wurden sie, weil die östliche Autobahnumfahrung von Biel demnächst fertig ist und im Herbst dem Verkehr übergeben wird.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Koller (Mica)
    Fände ich eine gute Lösung. Habe selbst schon mal in solchen Containern gewohnt und gearbeitet. war ganz angenehm, allerdings hatten wir im Sommer eine Klimaanlage.
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  • Kommentar von Daniel Ehrlich (DE)
    Asysuchende und vorläufig Aufgenommene (d.h. Personen die kein Recht haben auf Asyl und deshalb die Schweiz verlassen müssen) sollten nur in Gruppenunterkünften unbergebracht werden und kein Recht auf eine eigene Wohnung erhalten, solange sie nicht selber dafür aufkommen können. So handhabt es Graubünden und erreicht eine tiefere Sozialhilfequote als alle anderen Kantone. Migranten die ausgeschafft werden sollten, dürften in jedem Fall nur Nothilfe erhalten und keine Sozialhilfe.
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