Bei Fribourg-Gottéron klemmt es an allen Ecken und Enden

Der Schub nach dem Trainerwechsel ist verpufft. Dem Eishockeyklub fehlen klare Strukturen auf und neben dem Eis.

Szene aus dem Spiel EV Zug gegen Fribourg Gottéron

Bildlegende: Fribourg Gottéron (im weissen Dress) musste in den letzten Spielen unten durch. Keystone

Fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen - Zweitletzter in der Tabelle mit sieben Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz: Der Hockeyklub Fribourg-Gottéron steckt in der Krise. Die Spieler könnten seine Anweisungen momentan nicht umsetzen, sagt Trainer Gerd Zenhäusern. «Es werden sehr viele Fehler gemacht.» Das sei frustrierend.

Das Problem liegt aber nicht nur auf dem Eis. Auch das Fehlen eines Sportchefs und die Übergangslösung an der Vereinsspitze machen sich bemerkbar. Gegen seinen Willen muss Trainer Gerd Zenhäusern nun auch noch das Amt des Sportchefs ausüben. Das sei sicher keine ideale Situation, aber es sei nun halt seine Aufgabe. Da kommt jetzt eine kurze Verschnaufpause wohl gelegen. Das nächste Spiel bestreiten die Freiburger am 2. Januar gegen Lugano.