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Bern hilft bei Stellensuche Vitamin B für Migrantinnen und Migranten

Gute Zeugnisse, aber keine Stelle: Vernetzungsanlässe sollen gut qualifizierten Migranten zu einem Job verhelfen.

Legende: Audio Wie das Programm Bernetz funktioniert abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
02:12 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 07.12.2018.

Seit 2016 führt die Stadt Bern das Programm Bernetz durch. Migrantinnen und Migranten, welche in ihren Heimatländern gut ausgebildet wurden, erhalten Hilfe bei der Zusammenstellung ihres Bewerbungsdossiers, werden auf Stellenmärkte aufmerksam gemacht und für Bewerbungsgespräche geschult.

Unklare Erfolgsquote

Seit 2016 haben über 50 Migrantinnen und Migranten teilgenommen. Rund 200 Vernetzerinnen und Vernetzer helfen ehrenamtlich mit. Wie viele Ausländerinnen zu einer Stelle gekommen sind, kann die Stadt Bern nicht sagen. Das Programm wird finanziell von der Stadt Bern und dem Kanton Bern getragen.

Den Hauptteil des Programms stellt der Austausch mit Berufskolleginnen und Berufskollegen aus der Schweiz dar – den sogenannten Vernetzerinnen und Vernetzern. «Diese fragen wir direkt an», sagt Projektleiterin Silvia Schönenberger zu diesem Götti-System. «Der Austausch ist sehr wichtig: Die Vernetzer können Praktikumsplätze vermitteln oder auf Ausbildungsangebote hinweisen.» Am wichtigsten sei aber, dass die Migranten dank der Vernetzerinnen zu «Vitamin B» kommen – einem Netzwerk unter ihresgleichen.

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