Bern sieht dringenden Bedarf bei der städtischen Pensionskasse

Die Stadt Bern sieht dringenden Bedarf, die städtische Pensionskasse auf gesunde Beine zu stellen. Nun gehen Reformvorschläge in die Vernehmlassung.

Ein altes Paar.

Bildlegende: Um die Pensionskassenlöcher zu stopfen, sollen Arbeitnehmer zahlen. Keystone

Die Stadt Bern möchte eine Teilfinanzierung über eine längere Zeit, damit die Sanierung für Personal und Stadt tragbar ist. Bereits ab dem neuen Jahr sinkt der sogenannt technische Zins, der die Renditeerwartung definiert. Der Zins sinkt um ein Prozent auf 2,75 Prozent. Dies wiederum verdreifacht den Deckungsfehlbetrag auf ungefähr 340 Millionen Franken.

Um das Loch zu stopfen, sollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber in den nächsten 20 bis 40 Jahren zahlen: Mit höheren Beiträgen und sinkenden Leistungen der Arbeitgeberin der Stadt Bern. Weil die Sanierungsmassnahmen auch das Personalreglement betreffen, muss der Stadtrat darüber entscheiden.