Empfang für Stanley-Cup-Sieger Bern verneigt sich vor Mark Streit

Der Eishockey-Profi präsentierte den für Spieler wichtigste Pokal der Welt aus Nordamerika heute in Bern – auch zusammen mit dem Stadtpräsidenten.

Bild von Mark Streit mit dem Pokal

Bildlegende: Der Pokal ist rund 20 Kilogramm schwer. SRF/Christine Widmer

Der Andrang ist riesig, alle wollen ihn sehen. Ihn, Mark Streit und ihn, den Pokal. Und Mark Streit tut, was man von ihm erwartet: Streit stemmt den 20-Kilo-Pokal in die Höhe. Streit lächelt in die Kamera. Zuerst zusammen mit seiner Familie – nicht öffentlich – im Rosengarten.

Streit mit Familie

Bildlegende: Mark Streit, seine Götti-Kinder Jana und Lina, seine Schwester Priska Streit und deren Mann Jürg Scheidegger. SRF/Christine Widmer

Dann im Erlacherhof. Öffentlich. Und Bern ist stolz. Der Stadtpräsident Alec von Graffenried lässt sich mit Streit fotografieren: «Er ist ein Berner Giel und ich bin stolz. Es zeigt, dass die Juniorenförderung Früchte trägt.» Mark Streit spielte beim SC Bern in der Juniorenabteilung.

Stadtpräsident und Mark Streit werden fotografiert

Bildlegende: Auch der Stadtpräsident Alec von Graffenried will ein Bild mit Streit. SRF/Christine Widmer

Immer mit dabei: Frau Fabienne und Töchterchen Victoria. Es sei ein Wahnsinns-Jahr gewesen, sagt Fabienne Streit. «Zuerst die Geburt von Victoria, dann die Zügelei von Philadelphia nach Pittsburgh und wieder zurück und jetzt nach Bern.» Aber die sechs Monate alte Tochter mache alles sehr gut mit.

Mark Streit, Frau Fabienne und Töchterchen Victoria.

Bildlegende: SRF

Hunderte Fans warten dann vor dem Erlacherhof auf ein Autogramm von Mark Streit. Bis zu zwei Stunden stehen sie an, um eines zu erhaschen. Mark Streit ist der erste Schweizer Feldspieler, der den Stanley-Cup gewonnen hat.

Mark Steit stemmt den Pokal, die Fans jubeln

Bildlegende: Und immer wieder wird der Pokal hochgestemmt. Auch für die Fans, die vor dem Erlacherhof warten. SRF/Christine Widmer

Mark Streit war erst diesen Frühling zu den Pittsburgh Penguins transferiert worden. In der Finalserie des Stanley-Cup durfte er nicht spielen.

Das sei ihm egal, sagt Mark Streit: «Mein Name steht auf dem Pokal, ich war Teil des Teams. Mich hat nie interessiert, was die Leute sagen.» Er freue sich einfach wahnsinnig und geniesse den Tag.

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Bern feiert seinen Helden: Mark Streit mit dem Stanley Cup

1:58 min, vom 2.8.2017