Bernadette Mäder-Brülhart: «Frauen haben ein Recht auf Macht»

Bernadette Mäder-Brülhart will für die CSP in die Freiburger Regierung. Bildung liegt ihr am Herzen. Sie ist für eine angemessene Vertretung von Deutschfreiburgern und Frauen im Staatsrat. Und sie bezeichnet sich als schlechte Verliererin.

Portraitbild.

Bildlegende: Bernadette Mäder-Brülhart ist die einzige Staatsratskandidatin aus dem Sensebezirk. Patrick Mülhauser/SRF

Freiburg ist ein französisch-dominierter Kanton. Trotzdem hatte der Sensebezirk als einziger rein deutschsprachiger Bezirk in den letzten achtzig Jahren stets einen oder zwei Staatsräte. Aktuell sind dies Beat Vonlanthen und Erwin Jutzet, die jedoch beide Ende Jahr aufhören.

«  Die Sensler müssen sagen, ob sie weiterhin vertreten sein wollen. »

Bernadette Mäder-Brülhart

Nun ist CSP-Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart die einzige Sensler Kandidatin. «Die Sensler müssen sagen, ob sie weiterhin vertreten sein wollen.» Denn als CSP-Frau vertritt sie bloss eine kleine Partei.

Aktuell sitzen in der siebenköpfigen Regierung bloss zwei Frauen. Zu wenig, findet Bernadette Mäder-Brülhart. Ohne Frauen würde die ganze Wirtschaft zusammenbrechen. «Frauen haben ein Anrecht auf Macht», findet sie.

Die 57-jährige war fünfzehn Jahre lang Gemeinderätin in Schmitten. Sie hatte die Schulen unter sich. Im Kanton Freiburg, mit der jüngsten Bevölkerung der Schweiz, sei Bildung zentral, sagt sie. «Bildung bietet eine Chance.» Sie möchte deshalb das Angebot in der Bildung noch verbessern.

Freiburger Wahlen '16

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