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Bern Freiburg Wallis Berner Bauern auf dem Sprung ins Computer-Zeitalter

Rund zwei Drittel der Berner Bauern haben seit Ende letzten Jahres ihre Bewirtschaftungsflächen elektronisch erfasst. Die Landwirte mussten den Sprung ins Online-Zeitalter auf Geheiss des Kantons wagen, denn die elektronischen Daten bilden künftig die Grundlage für Direktzahlungen.

Kartoffelfeld in Hagneck.
Legende: Alle Landwirtschaftsflächen, hier in Hagneck, müssen bis Ende Jahr online registriert sein. Keystone

Wer also weiterhin Geld vom Staat wollte, musste sich an einen Computer setzen oder Internetkundige in der Familie oder im Bekanntenkreis ausfindig machen. Die Umstellung sei anspruchsvoll gewesen und habe von allen Seiten Flexibilität verlangt, schreibt die bernische Volkswirtschaftsdirektion in einer Mitteilung vom Montag.

Den Bauern standen für die Erfassung immerhin geschulte Fachleute zur Seite. Diese seien zeitweise sehr stark ausgelastet gewesen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Ausserdem konnten die Landwirte auch auf eine Hotline des Kantons zurückgreifen.

Bis Ende Jahr abgeschlossen

Bisher haben rund 8000 Betriebe im Mittelland, Oberaargau, Emmental und in Teilen des Seelands ihre landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsflächen elektronisch erhoben. Bis im Herbst 2013 ruht nun die Erfassung. Danach gilt es für die Landwirte im Oberland, im Berner Jura und in den restlichen Teilen des Seelands ernst.

Bis Ende Jahr soll die Erhebung der Bewirtschaftungsflächen definitiv abgeschlossen sein. Nach der einmaligen Erhebung müssen die Bauern die Daten künftig jährlich nur noch aktualisieren.

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