Berner Inselspital erhält mehr Flexibilität

Die Bernerinnen und Berner stimmen der neuen Überbauungsordnung zu: Das Insel-Areal wird neu geordnet, auch zum Nutzen der Patienten.

Das Hauptgebäude der Insel von aussen.

Bildlegende: Das Inselspital kann sich weiterentwickeln. Keystone

Die Stimmberechtigten der Stadt Bern nehmen die Überbauungsordnung mit 86,6 Prozent Ja-Stimmen an (27'201 Stimmen). Nur gerade 13,4 Prozent sagen Nein (4'207 Stimmen). Die Stimmbeteiligung liegt bei 40,2 Prozent.

Für die Zukunft

Über viele Jahre hat sich das Areal des Berner Inselspitals «von einer ursprünglich klar strukturierten Pavillonanlage zu einer ungeordnet gewachsenen Baustruktur mit räumlich dezentralen Anlagen entwickelt», schrieb die Stadt Bern in ihrer Abstimmungsbotschaft.

Plan-Skizze

Bildlegende: Neue gestaltetes Insel-Areal mit gut vernetzten Bereichen. zvg

Die Überbauungsordnung gibt den Verantwortlichen mehr Flexibilität beim Um- und Neubau zahlreicher Gebäude. Ziel ist es, die räumliche Zersplitterung medizinischer Dienstleistungen und Kliniken zu bündeln. Die Wege für Patienten sollen kürzer werden.

Das Planungspapier regelt die bauliche Weiterentwicklung des Insel-Areals bis ins Jahr 2060. Das markante Bettenhochhaus wird 2025 abgerissen, stattdessen soll ein neues Herz- und Gefässzentrum das Areal prägen. Die Überbauungsordnung sieht auch vor, den Fuss- und Veloverkehr auf dem Areal vom motorisierten Verkehr zu entflechten.

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