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Berner Justizvollzug Der Kanton will 200 zusätzliche Gefängnisplätze

Die Strafvollzugsanstalt Thorberg
Legende: Der Thorberg erfüllt die baulichen Minimalstandards nicht mehr. Keystone

Im Kanton Bern genügen mehrere Justizvollzugsanstalten nicht mehr den baulichen und betrieblichen Anforderungen. Nun hat die kantonale Polizei- und Militärdirektion (POM) eine Strategie erarbeitet, in der vom Neu- und Umbau mehrerer Gefängnisse die Rede ist.
So erfüllen etwa die Regionalgefängnisse Bern und Biel bauliche Mindeststandards nicht mehr. Baulich nicht mehr auf der Höhe sind auch die Frauen-Justizvollzugsanstalt Hindelbank und die Männer-Strafanstalt Thorberg.

Zwei Szenarien

Die POM legt in ihrer Strategie zwei Szenarien vor. Gemäss beiden Szenarien würden die Regionalgefängnisse Bern und Biel um- oder neu gebaut, je nach Szenario am heutigen Standort oder aber an einem neuen Standort.

Grosser Geldbedarf

Noch ist nicht entschieden, wie es genau weitergeht. Der Regierungsrat habe die neue Strategie zur Kenntnis genommen, steht in dieser Mitteilung. Die beiden Szenarien liessen sich auch kombinieren.
Zentraler Gedanken der neuen Strategie sei, die Vollzugsformen zu entflechten, die Vollzugsanstalten betriebswirtschaftlich sinnvoll zu betreiben und die Anstalten auch weiterhin regional zu führen.
Klar ist aber schon, dass die Modernisierung der Berner Justizvollzugsanstalten viel Geld kosten wird: Allein der Erhalt des Status quo, ohne Neubauten, Zusammenlegungen und Standortverschiebungen, werde in den kommenden fünfzehn Jahren netto rund 300 Millionen Franken kosten.

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